Mein Junger Rat für Mast
Zuhören. Verstehen. Gemeinsam handeln.

Bundesweit einzigartig – Erfolgsgeschichte seit 2005

Urkunde von Katja Mast
Urkunde von Katja Mast
Junger Rat für Mast
Jugendliche werden zu Politikberatern

Das Projekt "Junger Rat für Mast"

Politik braucht mehr Dialog. Demokratie braucht Demokraten. Deshalb müssen wir Politiker Jugendliche für Politik begeistern. Mein Weg dafür heißt „Junger Rat für Mast“. „Junger Rat für Mast“ ist ein neuer, anspruchsvoller, aber vor allem gewinnbringender Weg auf junge Menschen zuzugehen, denn der direkte Bezug zur Demokratie fehlt gerade jungen Menschen. Demokratie muss aus diesem Grund für sie erlebbar und nachvollziehbar sein. Deshalb kommt mit meinem Projekt Politik in den Unterricht und macht Jugendliche zu Politikgestaltern. Denn die Jugendlichen beraten mich als SPD-Bundestagsabgeordnete vor allem in der Arbeitsmarkt-, Bildungs- und Sozialpolitik. Das bringt Begeisterung für Demokratie und Lebendigkeit in meine Politik.

Seit sechs Jahren sind Schülerinnen und Schüler mit Begeisterung dabei - und zwar mit jedem Bildungshintergrund. Rund 1.100 Schüler gerade auch von Haupt- und Realschulen, aber auch Förderschulen und Gymnasien haben in meinem Wahlkreis Pforzheim und dem Enzkreis mitgemacht. Auch meine eigene Biographie als Hauptschülerin hilft mir, den Zugang zu allen Schülern zu finden. Mein Ziel ist es, dass viele Abgeordnete ähnliche Projekte machen. Deshalb freut es mich besonders, dass immer mehr Kollegen aus der SPD-Bundestagsfraktion das Projekt übernehmen wollen: Unser SPD-Fraktionsvorsitzender im Deutschen Bundestag Frank-Walter Steinmeier, Lothar Binding aus Heidelberg, Kerstin Tack aus Hannover, Stefan Schwartze aus Herford und Barbara Hendricks aus Kleve.

Von den Schulklassen kommen immer wieder Rückmeldungen wie: „Die hat uns ernst genommen und nimmt mit, was wir ihr sagen.“ Mein Ziel mit diesem Projekt: Verbindlichkeit zwischen Jugendlichen und ihren Abgeordneten herstellen. Politik greifbar machen und dazu beitragen, dass Jugendliche ihr Recht auf „allgemeine, unmittelbare, freie, gleiche und geheime Wahl“ in unserer Demokratie jederzeit wahrnehmen. Deshalb müssen Jugendliche Politik als Prozess besser kennenlernen und erleben. Erst kürzlich hat mir ein Lehrer bestätigt: „Durch den Jungen Rat für Mast haben die Schüler bis heute Politik aktiv verfolgt und nachvollzogen. Sie lesen engagiert Zeitung und informieren sich eigenständig. Das ist ein nachhaltiger Effekt!“ Im letzten Schuljahr ist es mir und meinem Team gelungen, den „Jungen Rat für Mast“ bundesweit bekannter zu machen. Denn Nachahmer finden wir nur, wenn wir das Projekt vorstellen. Besonders hat mich gefreut, dass der überparteiliche Kandidat für das Bundespräsidentenamt Joachim Gauck das Projekt in seiner Arbeit weitertragen will. Sie wollen mehr zu diesem Projekt wissen – dann wenden Sie sich an die Projektleiterin Sigune Wieland in meinem Bürgerbüro in Pforzheim.
Viel Spaß beim Stöbern auf den folgenden Seiten.