Arbeit & Soziales

Menschen in wirtschaftlich schweren Zeiten in Arbeit halten – Kurzarbeit und Standortsicherung

Wir brauchen flexible arbeitsmarktpolitische Instrumente, um Menschen in wirtschaftlich schwierigen Zeiten in Arbeit zu halten – gerade in Zeiten der Krise. Die gesetzliche Regelung zur Kurzarbeit geht auf die SPD zurück, die rechtzeitig den richtigen Weg aus der Krise erkannt hat. Als SPD-Abgeordnete sehe ich mich als Anwältin der Menschen in der Region. Das heißt, dass die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mich gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten an ihrer Seite wissen. Deshalb stehe ich immer im engen Kontakt mit Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, Gewerkschaften, Betriebsräten und Unternehmen. Nur so weiß ich um die wirtschaftliche Lage oder den Problemen vor Ort. Dafür ist eine kontinuierliche vertrauensvolle Zusammenarbeit wichtig. Denn wir brauchen Unternehmen, die soziale Verantwortung für ihre Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer übernehmen – gerade in wirtschaftlich schweren Zeiten!

Junge Menschen in Arbeit!
Junge Menschen in Arbeit!

Ausbildungsbonus – Chance auf einen Ausbildungsplatz für benachteiligte Jugendliche

Jeder Jugendliche hat das Recht auf einen Ausbildungsplatz – dafür fordere ich eine gesetzliche Verankerung, denn nur so schaffen wir Perspektiven für alle Jungendlichen und können den Fachkräftebedarf der Zukunft decken. Deshalb habe ich mich auch in Berlin für den Ausbildungsbonus stark gemacht, denn ich wusste vor der Einführung um den Erfolg. Hier konnte die Bundesregierung vom Enzkreis und Pforzheim lernen: Beide haben bereits vor Jahren viel Mut bewiesen und einen ähnlichen Bonus eingeführt, damit Jugendliche, die sich schon seit mehr als einem Jahr um einen Ausbildungsplatz bewerben, so genannte Altbewerber, einen Ausbildungsplatz finden. Nicht nur der finanzielle Zuschuss hilft, betriebliche Ausbildungsplätze für Jugendliche zu finden, die sonst keinen Ausbildungsplatz bekommen. Der Dreh- und Angelpunkt ist vielmehr das zusätzliche Angebot der sozialpädagogischen Unterstützung im Betrieb. Durch meine Initiative kam der damalige Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales Klaus Brandner nach Pforzheim, um sich bei einem Gespräch mit hiesigen Ausbildungsexperten über den Ausbildungsbonus aus Pforzheim und dem Enzkreis zu informieren. Alle Ausbildungsexperten aus Pforzheim und dem Enzkreis lobten bereits 2008 die Initiative der großen Koalition zur Schaffung des Ausbildungsbonus im Bund.


Kompetenzzentrum für Alleinerziehende – Wege öffnen und dem Fachkräftemangel entschlossen begegnen

Bei der Integration Alleinerziehender auf dem Arbeitsmarkt ist noch vieles zu tun. Aus diesem Grund bin ich Schirmherrin des Projekts Kompaz, dem Kompetenzzentrum für Alleinerziehende. Alleinerziehende Mütter und Väter werden auf dem Weg in die Berufstätigkeit unterstützt. Meine Mutter war ebenfalls alleinerziehende, deshalb liegt mir dieses Thema besonders am Herzen. Seit der Bewerbungsphase unterstütze ich dieses Projekt maßgeblich, denn Alleinerziehende bilden ein ungenutztes Potential unseres Arbeitsmarktes. Eine große Hürde ist für sie die Kinderbetreuung, denn ohne passgenaue Angebote ist der Weg in die Berufstätigkeit für Alleinerziehende besonders schwer zu stemmen. Rheinland-Pfalz mit seiner kostenlosen und flächendeckenden Kinderbetreuung muss hier unser Vorbild sein. Auch die Möglichkeit der Teilzeitausbildung muss stärker in den Fokus rücken. Alleinerziehenden sind mit ihrer Fachkraft ein ungenutztes Potential am Arbeitsmarkt, das wir im Hinblick auf den zukünftigen Fachkräftebedarf dringend brauchen. Ein wichtiger Schritt war es deshalb für junge Mütter ohne Schulabschluss, dass wir als SPD das Recht auf einen Hauptschulabschluss gesetzlich verankert haben.


Familienkasse – Flächendeckende Ansprechpartner für Hilfesuchende

Es ist eine lange Fahrt von Pforzheim bis nach Nagold zur Familienkasse der Bundesagentur für Arbeit. Trotzdem muss jeder, der ein persönliches Gespräch wegen seinem Kindergeld-Antrag hat, diesen Weg auf sich nehmen. Meine Meinung: Das ist nicht zumutbar! Die Familienkasse muss für alle Bürgerinnen und Bürger wohnortnah erreichbar sein, denn oft ist es schwierig, individuelle Lebenssituation in einem Antrag schematisch darzustellen. Besonders schwer treffen Verzögerungen bei der Auszahlung alle Menschen, die auf das Kindergeld angewiesen sind und damit auch deren Kinder. Das darf nicht sein. Mein Ziel: Wohnortnahe und gut erreichbare Hilfestellung für alle Bürgerinnen und Bürger. Dafür mache ich mich weiter stark.
Hier finden Sie weitere Informationen zur Familienkasse.

Verkehr

A8 – Verbesserte Infrastruktur für Wirtschaft und Tourismus

Sechsspurig von Karlsruhe bis Pforzheim Nord: Mit der A8 muss es endlich voran gehen! Wir alle wissen: Die A8 hat bereits heute die Leistungsgrenze beim Verkehr erreicht. Wir brauchen den sechsspurigen Ausbau der A8 und müssen diese Verkehrsachse dringend stärken. Das ist gut für die Konjunktur, gut für die Arbeitsplätze und gut für die Berufspendler. Seit 2005 bin ich im Bundestag und mache mich für die Verbesserung der Verkehrssituation und den sechsspurigen Ausbau der A 8 stark. Wichtig ist mir vor allem der Lärmschutz für die anliegenden Bürgerinnen und Bürger. Gemeinsam mit anderen Politikern vor Ort haben wir es geschafft, dass der Bund 2008 mit der beschlossenen Einhausung an der A 8 in Niefern, Eutingen und Kieselbronn 20 Millionen Euro mehr für den Lärmschutz in die Planung aufgenommen hat. Das war ein großer Erfolg. Was wir jetzt bauchen, ist ein transparenter Prozess, bei dem der weitere Ausbau der A8 unter der Berücksichtigung der Lärmschutzinteressen der einzelnen Anliegergemeinden zügig und transparent vorangetrieben wird. Nur eine offene und nachvollziehbare Kommunikation zwischen Bund, Land und den Menschen vor Ort schafft Vertrauen. Hier finden Sie weitere Informationen vom Regierungspräsidium Karlsruhe.

 

Westtangente – Infrastruktur stärken und mehr Lebensqualität in der Pforzheimer Innenstadt

Mit dem Knotenpunkt Pforzheim/West für die Bundesstraße 10 haben wir einen ersten Erfolg bei der Westtangente erzielt. Jetzt muss es zügig weitergehen! Für den ersten Bauabschnitt der Westtangente gilt: Wir brauchen Klarheit bei der Prioritätenliste des Landes – erst dann wird sich in der Sache etwas bewegen. In Baden-Württemberg gibt es zu viele planfestgestellte Straßen ohne klare Prioritätensetzung für den Ausbau. Ich plädiere für eine gemeinsame Unterstützung heimischer Verkehrsprojekte aller Verantwortlichen aus Bund, Land und Kommunen. Nur gemeinsam bringen wir Pforzheim und den Enzkreis voran. Wir brauchen die Westtangente, um die Infrastruktur vor Ort zu stärken und die Lebensqualität in der Pforzheimer Innenstadt durch weniger Verkehr zu entlasten.

 

Katja Mast: Für gute Infrastruktur,
Katja Mast: Für gute Infrastruktur, Sicherheit und Lärmschutz

Bahn&Bahnhöfe in Pforzheim und Mühlacker – Barrierefreie Infrastruktur für mehr Attraktivität

Nur mit einer guten und barrierefreien Infrastruktur sind wir in Pforzheim und dem Enzkreis attraktiv für die Wirtschaft, Arbeitnehmer und Touristen. Mein beharrliches Engagement als SPD-Bundestagsabgeordnete bei Vertretern von Bund und Land sowie der Deutschen Bahn AG für den schnellen Umbau der Bahnhöfe in Pforzheim und Mühlacker hat sich ausgezahlt: Endlich läuft der behindertengerechte Ausbau des Pforzheimer Hauptbahnhofs mit drei Aufzügen. Ich atme auf mit allen Menschen mit Behinderungen, mit Eltern mit Kinderwägen oder Touristen mit Fahrrädern. Sie werden auch über die Erhöhung aller Bahnsteige auf eine Höhe von 55 cm über der Schienenoberkante – damit auch ICE-Züge bequem und sicher bestiegen werden können – besonders froh sein. Außerdem bringen die zusätzlichen Wagen mehr Kapazität in Zubringerzüge und damit mehr Entspannung auf den Strecken von Pforzheim nach Karlsruhe bzw. Stuttgart. Ich selbst pendle nach jeder Sitzungswoche mit dem Zug vom Stuttgarter Flughafen nach Pforzheim und bin froh, dass ich hier eine Verbesserung für alle Pendler erzielen konnte.
In Mühlacker kommen fünf Millionen Euro aus dem Bahnhofssanierungsprogramm für den barrierefreien Ausbau des Bahnhofs in Mühlacker vor Ort an. Darüber hinaus wird die Bahnsteigkante erhöht, um den Bahnhof Mühlacker ICE-tauglich zu machen – die Weichen stehen auf Zukunft! Auch hier hat sich mein großer Einsatz und das beharrliche Dranbleiben gelohnt. Problematisch sind die zunehmend geringer werdenden Öffnungszeiten an den Bahnschaltern, die die Zeiten der persönlichen Beratung stark einschränken. Wir brauchen Barrierefreiheit – auch bei den Öffnungszeiten der Bahnschalter!

Wirtschaft & Infrastruktur

Katja Mast
Traditionell in Pforzheim: Katja Mast beim Goldschmied

Pforzheim und der Enzkreis - Potentiale nutzen, die Region stärken

Als Anwältin der Region gilt mein ganzes Engagement dem Ziel, Pforzheim und den Enzkreis gut für die Zukunft aufzustellen. Dazu brauchen wir wirtschaftliche Stärke, eine verlässliche Infrastruktur und attraktive Wohnbedingungen. Mit unseren vielen metallverarbeitenden Betrieben und der Stanztechnik, den vielen Autozulieferern und der traditionellen Schmuckbranche haben wir zusammen mit Schwerpunkten im Bereich IT- und Gesundheit einen wirtschaftlichen Branchenmix mit Potential. Es ist wichtig, diese wirtschaftlichen Stärken auszubauen und gleichzeitig mit den Branchen der Zukunft verknüpfen. Das Kreativzentrum in der Stadt Pforzheim ist dazu ein visionärer Schritt. Um attraktiv für Bürgerinnen und Bürger zu bleiben, haben einige ländlich geprägten Gemeinden die Komm-Ins für sich entdeckt – meiner Meinung nach eine kreative Möglichkeit, Dienstleistungen wohnortnah zu erhalten. Für Unternehmen müssen wir über Steuern und bereitgestellte Infrastruktur mit Weitsicht kluge Anreize schaffen, um unsere Attraktivität zu stärken. Der zügige A8-Ausbau ist deshalb dringend notwendig. Besonders beim flächendeckenden und leistungsfähigen Internet besteht großer Nachholbedarf.

Ehrenamt & Engagement

Politische Bildungsfahrt mit Katja Mast
Politische Bildungsfahrt mit Katja Mast; Foto Bundestag (2009)

Berlinfahrten – Mein Dankeschön an ehrenamtliche Engagement in Pforzheim und dem Enzkreis

Ehrenamt ist Heimat! Als Dankeschön für ehrenamtliches Engagement in Pforzheim und dem Enzkreis lade ich zwei Mal im Jahr ehrenamtlich engagierte Bürgerinnen und Bürger nach Berlin ein. Dabei waren schon Elternbeiräte von Kindergärten, Feuerwehren oder Karnevalsvereinen, die sich in Berlin vier Tage über die Arbeit des Parlaments informiert oder verschiedene Ministerien besucht haben. Viele haben dadurch auch wieder ihr Interesse an der Politik entdeckt. Das freut mich besonders. Mir ist es wichtig, für die vielen Ehrenamtlichen ein Zeichen des Danks zu setzen, denn ohne ihr Engagement wäre unsere Gesellschaft ärmer. Mit diesen politischen Bildungsfahrten bedanke ich mich bei jedem Einzelnen persönlich für den sozialen Zusammenhalt, den sie vor Ort stiften.