Meine Überzeugung
Zuhören. Verstehen. Gemeinsam handeln.

Demokratie braucht Demokraten

Urkunde bei "Junger Rat für Mast"
Urkunde bei "Junger Rat für Mast"

Junger Rat für Mast

Bei meinem bundesweit einzigartigen Schulprojekt „Junger Rat für Mast“ werden Jugendliche zu Politikberatern. Junger Rat für Mast wartet nicht, bis die Schüler zur Abgeordneten kommen, sondern umgekehrt: Die Abgeordnete kommt zu den Schülern. Hier liegt auch das Erfolgsrezept des Projekts: Die Schülerinnen und Schüler treten mit mir in Dialog, bearbeiten während des Projekts ein Thema und beraten mich politisch. Immer wieder kommt die Rückmeldung: „Die hat uns ja ernst genommen. Die hat zugehört. Die nimmt das mit, was wir ihr sagen.“ Demokratie braucht Demokraten und wir können Jungendliche nur für Demokratie begeistern, wenn wir sie aktiv an Politik beteiligen. Dazu braucht es neue Wege des Dialogs – Junger Rat für Mast ist ein neuer Weg.

Bei den Menschen, mit den Menschen – abgeordnet in den Deutschen Bundestag

Katja Mast
Katja Mast im Gespräch

Dialog braucht Begegnungen, deshalb lebe ich im Enzkreis

Schon zweimal (2005, 2009) haben mir die Mitbürgerinnen und Mitbürgern ihr Vertrauen geschenkt und mich damit als ihre Vertreterin in den Deutschen Bundestag abgeordnet. Sobald in Berlin keine Sitzungen sind, bin ich zu Hause im Enzkreis. Hier lebe ich mit meinem Lebensgefährten in Keltern-Dietlingen. Leben in meinem Wahlkreis – das gehört für mich dazu, wenn ich die Menschen aus Pforzheim und dem Enzkreis in Berlin vertreten will. Nur so weiß ich wo der Schuh drückt. Durch dieses Wissen wird auch in Berlin meine Politik für die Menschen erfolgreich. Natürlich bin ich Abgeordnete für die gesamte Bundesrepublik Deutschland, doch sind die Begegnungen im Wahlkreis und in Baden-Württemberg das notwendige Salz in der Suppe für gute Politik. Persönliche Begegnungen und Fachgespräche vor Ort machen Politik lebendig und nachvollziehbar.

22 mal im Jahr, wenn der Deutsche Bundestag Sitzungswoche hat, breche ich sonntags spät abends mit dem Zug nach Berlin auf, um am Freitag gegen Abend wieder nach Hause nach Keltern-Dietlingen zu kommen. Meine vielen Gespräche, Erfahrungen und Eindrücke nehme ich mit nach Berlin und umgekehrt. Sie sind zentrale Grundlage für meine politische Arbeit und meine Entscheidungen – sowohl in Berlin, in Baden-Württemberg als auch vor Ort.

Praktika von einem bis zu neunzig Tagen – für junge Menschen mache ich alles möglich und packe selbst bei Praktika im Wahlkreis mit an

Katja Mast
Praktikum bei Katja Mast

Der Blick hinter die Kulissen

Wer Politik kennen lernen will, sollte wissen, wie Politik funktioniert. Der ideale Weg hierzu ist ein Praktikum bei mir als Bundestagsabgeordnete. Entweder in meinem Bürgerbüro oder im Berliner Abgeordnetenbüro. Die Krönung ist ein Praktikum in beiden Büros – also in Berlin und Pforzheim. Praktika von einem bis neunzig Tage sind möglich. Tagespraktika vereinbaren wir auf Anfrage. Sie finden grundsätzlich im Rahmen des Girls Day und des Ladies Days statt. Schnupperpraktika von ein- bis dreiwöchiger Dauer finden im Rahmen der Berufsorientierung an Schulen statt. Am Besten ist es, wenn die Schüler mindestens zwei Wochen bei uns dabei sind – in letzter Zeit hatten wir häufig Schüler, die eine Woche in Pforzheim und eine Woche in Berlin dabei waren. Das Berufsbild in meinem Büro ist entweder wissenschaftliche/r Mitarbeiter/-in mit verschiedenen Schwerpunkten zum Beispiel  Öffentlichkeitsarbeit oder Experte für Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik oder aber Kauffrau für Bürokommunikation.

Ab einer Dauer von vier Wochen beginnt das Praktikum für Studierende. Ein Lernpraktikum bei dem eigenständig kleine Aufgaben erledigt werden, führt an die Tätigkeit der Mitarbeiter heran. Mein Team und ich freuen uns auf den Austausch mit den Praktikanten – sie bringen immer wieder den Blick von außen auf unsere Arbeit.

Für Gewerkschafts- und Wirtschaftsjunioren, Nachwuchsjournalisten über die Friedrich-Ebert-Stiftung und andere gibt es besondere Programme. Auch daran beteiligt sich mein Büro.

Bei uns tauchen nicht nur Praktikanten in unserer Arbeit sein, auch ich mache Praktik und tauche immer wieder in den Arbeitsalltag anderer Menschen ein. In der Ausbildungsgaststätte Goldener Anker in Dillweißenstein habe ich mit den Jugendlichen gearbeitet, die sich auf ihre Ausbildung vorbereiten, im Tafelladen Pforzheim habe ich mit jungen Frauen gesprochen, die eine Perspektive nach ihrer Arbeitsgelegenheit suchen, beim Metzger Dürr&Beier in Remchingen-Nöttingen habe ich in der Wurstküche „scharfe Rote“ hergestellt und mich von der Ausbildungsqualität im Handwerk überzeugt, ebenso wie beim Bäcker Reinhard in Knittlingen und im Pflegeheim Johannishaus in Niefern-Öschelbronn, wo ich den Arbeitsalltag einer Altenpflegerin kennengelernt habe. Das jüngste Praktikum habe ich bei der Pforzheimer Polizei gemacht und bin nachts mit auf Streife gewesen. Diese Tages- oder Nachtschichtpraktika, aber vor allem der unkomplizierte Umgang mit den Beschäftigten jenseits des Politikeralltags, bringen mir direkte Einblicke in den Arbeitsalltag unserer Fachkräfte des Alltags.

Alles was Menschen bewegt hat hier persönlich und vertraulich seinen Platz

Katja Mast
Katja Mast in der Bürgersprechstunde

Bürgersprechstunde

Nah bei den Menschen heißt für mich, regelmäßig Bürgersprechstunden anzubieten. Viele Mitbürgerinnen und Mitbürger kommen in meinem Pforzheimer Bürgerbüro vorbei. Sie suchen Rat und Hilfe oder wollen ganz einfach mit mir über Politik reden. Der Bedarf nach einer persönlichen Begegnung ist groß. Trotz vollem Terminkalender nehme ich mir Zeit dafür. Für viele Menschen ist es einfacher, Dinge zu besprechen, als zu schreiben. Häufig kann ich mit meinem Team unterstützen und weiterhelfen.

Typische Fälle aus der Bürgersprechstunde sind mangelnde Auskünfte vom Amt, der Rentenkasse, der Versicherung oder aber Auslegungsangelegenheiten bei der Bundesagentur für Arbeit. Es ist das soziale Miteinander, das häufig angesprochen wird. Manchmal kommt aber auch die Großmutter, die sich um den Ausbildungsplatz des Enkels sorgt. Die eigentliche Arbeit beginnt für mich und mein Team nach den Gesprächen: Nachfragen beim Amt, die Auskünfte vergleichen oder gar Dinge nachrechnen und natürlich den Bürger auf dem Laufenden halten. Vertraulichkeit über alles, was Sie bewegt, ist selbstverständlich gewahrt.

Informationen zur nächsten Bürgersprechstunde bei Sylvia Vorbeck.

Für mich: Wissen, was die Menschen bewegt. Für die Menschen: Sich die Sorgen von der Seele schreiben. Gemeinsam: Lösungen finden.

Katja Mast
Katja Mast beantwortet Bürgerbriefe

Bürgerbriefe

Jede Woche erreichen mich viele Briefe und E-Mails von Bürgerinnen und Bürgern aus Pforzheim und dem Enzkreis und aus ganz Deutschland. Die Themen, die hier angesprochen werden, sind so vielfältig, wie die Menschen. Ganz egal, wer mir schreibt, ob Kind oder Rentner und ganz gleich, um was es geht - von A wie Atomenergie bis Z wie Zeitarbeit – jede Bürgerin und jeder Bürger aus Pforzheim und dem Enzkreis bekommt eine Antwort. Es gibt eine kleine Einschränkung: Bei beleidigenden oder unhöflichen Schreiben behalte ich mir vor, nicht zu antworten.

Aus den Schreiben erfahre ich aus erster Hand, wo der Schuh drückt, wo Abhilfe nötig ist, welche Gesetze praxistauglich sind und welche nicht. Oft erreichen mich Schreiben, in denen die Bürgerrinnen und Bürger Vorschläge machen, was in ihrer Gemeinde verbessert werden kann, bspw. wenn es um Lärmschutzmaßnahmen oder die Sicherheit von Kindern im Straßenverkehr geht, aber auch die Öffnungszeiten der Infoschalter bei der Deutschen Bahn in Mühlacker bewegen. Häufig fordere ich die Bundesregierung auf, Stellung zu nehmen oder direkt zu handeln.

So gelangen die Bürgeranliegen von vor Ort direkt ins politische Zentrum: Das Parlament und die Bundesregierung. Zuhören. Verstehen. Gemeinsam Handeln - das ist das Leitbild meiner Politik für die Menschen gerade aus Pforzheim und dem Enzkreis.

Meine Veranstaltungen bringen Bundespolitik nach Pforzheim, den Enzkreis und Baden-Württemberg

Katja Mast
Frank-Walter Steinmeier in Pforzheim

Politik vor Ort

Politik hautnah macht Politik lebendig. Demokratie und Politik leben von Diskussionen und Gesprächen über persönliche Erfahrungen und Fachwissen vor Ort. Die vielschichtigen Diskussionen in den Veranstaltungen zeigen dennoch immer wieder: Erst die Mischung aus dem Expertenwissen der Politik und persönlichen Erfahrungen der Bürgerinnen und Bürger macht Politik praxisbezogen und garantiert politische Lösungen, die für alle Bürgerinnen und Bürger nachhaltig wirken. Deshalb will ich den Austausch vor Ort kontinuierlich fördern.

Das gilt für mich als Arbeits- und Sozialpolitikerin für alle Themen rund um den Arbeitsmarkt und die Sozialpolitik sowie die Wirtschaft. Die Verzahnung der verschiedenen Politikbereiche ist für mich dabei besonders wichtig, denn Arbeitsmarktpolitik kann nicht ohne Sozialpolitik, Umweltpolitik oder andere Politikbereiche stattfinden. Ein Runder Tisch zum Ausbildungsbonus, eine Podiumsdiskussion zu Mindestlöhnen, eine Betriebs- und Personalrätekonferenz über Fairness am Arbeitsmarkt – alle Themen brauchen die Diskussion im Bund, im Land und hier bei uns in der Region. Nur mit der Verzahnung der politischen Ebenen und der gemeinsamen Diskussion schaffen wir es, Lösungen nachhaltig und sozial zu gestalten. Gesetze wie der Ausbildungsbonus, Veränderungen bei den Jobcentern zur Vermittlung Langzeitarbeitsloser, Patientenverfügung, Unterstützte Beschäftigung für Menschen mit Behinderung, Projekte für Alleinerziehende, dies alles geht auf Praxiserfahrungen für meine politischen Initiativen in Berlin zurück.

Vor Ort bei Betrieben, Beschäftigungsträgern, Initiativen und Projekten

Katja Mast
Katja Mast vor Ort beim KfZ-Betrieb

Enge Verzahnung von Wirtschaft, Sozialem und Politik

Politik für die Menschen funktioniert nur bei und mit den Menschen. Ich besuche regelmäßig Unternehmen, Beschäftigungsträger, Schulen und Projekte vor Ort, um zu wissen, welche Themen die Menschen bewegen. Im Vier-Augen-Gespräch in der Fabrikhalle oder beim Computerkurs in einer Weiterbildungsmaßnahme kommen andere Fragen auf, als bei offiziellen Veranstaltungen, Briefen oder in der Bürgersprechstunde. Nur durch die Verbindung von vor Ort und Berlin wird meine Politik praxistauglich und bleibt bodenständig.