Katja Mast MdB

SPD-Mitgliederentscheid | Mast: „Guter und wichtiger Tag für Deutschland und die SPD"

Bundespolitik

„Heute ist ein guter und wichtiger Tag für Deutschland und die SPD." So hat Katja Mast auf den positiven Ausgang des SPD-Mitgliederentscheids reagiert. „Jetzt ist klar, dass wir in eine erneute Koalition eintreten. Mir ging es immer darum, das Leben der arbeitenden Menschen konkret zu verbessern und Familien zu stärken. Dazu brauchen wir ein starkes Europa. Deshalb mache ich Politik. Diese Ziele finden sich im Koalitionsvertrag. Deshalb habe ich mich mit ganzer Kraft für dieses Ergebnis eingesetzt. Die SPD hat sehr gerungen, gekämpft und ja, auch gestritten. Jetzt ist es wichtig, gemeinsam hinter dem Ergebnis zu stehen, den Koalitionsvertrag umzusetzen und als SPD zusammenzubleiben. Die Menschen in Deutschland brauchen eine Kraft, die sich den Zukunftsfragen stellt und sich um den Ausgleich in der Sozialen Marktwirtschaft kümmert", so Mast.

Wenn die SPD durch den Mitgliederentscheid ein Stück weit dazu beigetragen habe, dass in Deutschland wieder mehr über Politik diskutiert werde, sei dies bereits ein Wert an sich, so die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion.

„Ich habe selten in den letzten mehr als zwölf Jahren als Bundestagsabgeordnete so viele Reaktionen erhalten. Ich bin dankbar für alle. Mir ist immer lieber, sich mit offenem Visier auseinanderzusetzen, als hinter vorgehaltener Hand", so Mast. „Jetzt gilt es, egal ob Befürworter oder Gegner eines erneuten Regierungsbündnisses, sich für die neue Stärke unserer SPD auf allen Ebenen einzusetzen.“

Die eigentliche politische Arbeit beginne jetzt. Sie rechne mit einer Regierungsbildung bis Mitte März. Zudem sei jedem in der SPD klar, dass jetzt ein umfangreicher interner Prozess zur inhaltlichen, organisatorischen und strukturellen Neuaufstellung der SPD auf allen Ebenen beginnen müsse. „Da ist auch wieder jedes einzelne Mitglied gefragt. Und das muss unabhängig davon stattfinden, ob wir regieren", betont Mast.

Mast war am Samstag und Sonntag in Berlin, um an der Klausursitzung des SPD-Parteivorstandes und des geschäftsführenden Vorstandes der SPD-Bundestagsfraktion teilzunehmen. Dort wurden unter anderem erste konkrete Schritte für eine Parteireform beraten.

 
 
 

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