Katja Mast hat das Rennen um den SPD-Vorsitz als „Chance und Herausforderung zugleich“ bezeichnet. Sie zieht damit  ein erstes Zwischenfazit. Wen sie am Ende wählt, lässt Mast noch offen. Sie hofft auf rege Beteiligung der SPD in Pforzheim und dem Enzkreis. „Es gibt für die SPD trotz aller Herausforderungen überhaupt keinen Grund, sich defensiv zu verhalten. Warum eigentlich? Sie wird gebraucht. Sie setzt in dieser Regierung die Zukunftsthemen. Sie steht für diese Demokratie ein“, so Mast.

Sie freue sich, so die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, dass zahlreiche Bewerberinnen und Bewerber ihren Hut in den Ring geworfen haben.

„Ich hoffe sehr, dass sich möglichst alle Genossinnen und Genossen der SPD Pforzheim und Enzkreis an der Abstimmung beteiligen. Unmittelbar mitentscheiden zu können, wer die SPD führt, ist einzigartig“, so Mast.

„Ich kenne viele der Kandidierenden persönlich. Ich arbeite mit einigen sehr eng zusammen – das wird“, so Mast weiter. Sie ließ noch offen, wen sie am Ende wählt. „Inhalte, Strukturen und Personen, die diese glaubhaft verkörpern und die SPD in die Zukunft führen – darum geht es mir.

Ich will mir ein noch genaueres Bild machen“, so Mast. Denn als stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion gehe es für sie selbstverständlich auch darum, sehr gut zusammenarbeiten zu können. Sie werde daher auch mindestens eine Regionalkonferenz besuchen, so Mast.

Selbstverständlich habe sie eine erste Präferenz, so die SPD-Bundestagsabgeordnete. Die SPD sei alleine dafür verantwortlich, was aus ihr werde. „Das kann und das wird uns niemand abnehmen. Die Arbeit an unserer eigenen Haltung zu unserer eigenen Politik und zu unserem eigenen Personal bleibt. Die Kultur des Umgangs zu verbessern, auch“, so Mast.

Mast findet falsch, die Frage des SPD-Parteivorsitzes mit der Zukunft der Großen Koalition zu verknüpfen. „Die SPD ist viel mehr als diese Koalition. Das sieht man alleine schon an den Gemeinde-, Stadt- und Kreisräten. Und selbstverständlich an unserer über 150-jährigen Geschichte. Wir haben ein Verfahren besprochen. Das wird umgesetzt. Ich finde es schwierig, wenn wir eigene Beschlüsse nicht ernstnehmen“, so Mast.

Jetzt sei entscheidend, das Rennen um den Parteivorsitz als Chance zu begreifen. „Es wird deutlich, was die einzelnen Bewerberinnen und Bewerber wollen. Was sie antreibt, was sie verändern wollen. Ein bisschen mehr Respekt und Demut würde einigen Kritikern am Verfahren auch nicht schlecht zu Gesicht stehen.

Alle, die behauptet haben, die SPD habe niemanden, der sie führen will, werden eines besseren belehrt“, so Mast.

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