Die SPD-Bundestagsabgeordnete Katja Mast hat anlässlich des Tages gegen Gewalt an Frauen (25.11.) klar gemacht, „dass wir alles dafür tun müssen, dass diese erbärmlichen Verbrechen erst gar nicht passieren.“ Mast, in der SPD-Bundestagsfraktion für die Frauenpolitik federführend zuständig, sagte zu, alles dafür zu tun, Frauen und ihre Kinder zu schützen.

„Wir müssen hinschauen. Und zwar immer und überall. Gewalt gegen Frauen ist leider immer noch ein alltägliches Thema – auch in Pforzheim und dem Enzkreis“, so Mast. Niemals sei ein Übergriff auf eine Frau in irgendeiner Form zu rechtfertigen. „Es gibt keinen Grund. Gewalt gegen Menschen sind eine Straftat. Punkt“, so die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion. Frauen und ihre Kinder bräuchten Schutzräume. Deshalb müssten Frauenhäuser ausreichend finanziert werden, so Mast. „Eigentlich dürfte es sie nicht geben. Aber die Realität sieht leider anders aus. Deshalb haben mich die Frauenhäuser hier vor Ort und bundesweit an ihrer Seite“, so Mast, die unter anderem Schirmherrin und Gründungsmitglied des Fördervereins für das Frauenhaus in Pforzheim ist.

Mast weist zudem darauf hin, dass die Bundesregierung einen Schwerpunkt auf die Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen gesetzt habe. „Konkrete Hilfe für Betroffene unterstützen wir mit 35 Millionen Euro für das Bundesprogramm ‚Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen‘, um vor allem denjenigen den Zugang zu Hilfeeinrichtungen zu ermöglichen, die es bislang schwer haben, Schutz und Hilfe zu bekommen. Hinzu kommt, dass wir eine Monitoringstelle zur Umsetzung der Istanbul-Konvention im Rahmen der Haushaltsberatungen im November genehmigen werden“, so Mast.

Die Istanbul-Konvention ist eine internationale Vereinbarung im Kampf gegen Gewalt gegen Frauen und ihre Kinder. Der 25.11. sei ein wichtiger Fixpunkt, um das Thema immer wieder ins Bewusstsein zu rücken. „Gewalt gegen Frauen zu verhindern ist aber unser aller Aufgabe. Und zwar täglich“, so Mast.

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