SPD-Bundestagsabgeordnete Katja Mast hat „erschüttert“ auf die Wahl des neuen thüringischen Ministerpräsidenten reagiert.

Sie sprach von „Taschenspielertricks der AfD“. Mast forderte CDU und FDP „und zwar auch hier vor Ort“ dazu auf, sich zu diesem absoluten, politischen Tabubruch zu verhalten.

„Klartext: CDU und FDP in Thüringen machen gemeinsame Sache mit der völkischen Höcke-AfD. Das war kein Zufall, das war eine abgekartete Sache“, so die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion. „Ich erwarte, dass sich die Mandatsträger hier vor Ort verhalten. Niemand kann wegtauchen“, so Mast.

Sie frage sich, so Mast, was der Unvereinbarkeitsbeschluss der CDU eigentlich noch gelte, so die SPD-Bundestagsabgeordnete.

Was passiert sei, sei mitnichten ein Angelegenheit, die ausschließlich Thüringen betreffe. „Das geht alle an. Das gefährdet unser Land als Ganzes. Und deshalb erwarten wir schnell Antworten“, so Mast.

Die SPD stehe klipp und klar gegen rechts und alle Feinde der Demokratie.

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