Die Pforzheimer Bundestagsabgeordnete und stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Katja Mast hat die am Donnerstag im Bundestag verabschiedeten Verbesserungen bei der Lohnfortzahlung für Eltern als „wichtigen Schritt, um Familien finanzielle Sicherheit zu geben“ bezeichnet. Die Corona-Pandemie verlange Familien sehr viel ab. Sie verdienten „jede Unterstützung“. Die SPD fordert über die Lohnfortzahlung hinaus einen Corona-Familienbonus.

Mit den beschlossenen Anpassungen im Corona-Steuerhilfegesetz und im Infektionsschutzgesetz werde fortan die Lohnfortzahlung für Eltern, die coronabedingt wegen der Betreuung ihrer Kinder ihre Arbeit nicht wahrnehmen können, verlängert. Außerdem gebe es eine weitreichende Anpassung an die Bedürfnisse von Familien mit Kindern mit Behinderung so Mast, die auch die Taskforce der SPD-Bundestagsfraktion zu den „Sozialen Folgen der Corona-Pandemie“ leitet.

„Gut, dass sich Franziska Giffey und Hubertus Heil durchgesetzt haben. Seit Wochen müssen Eltern Haushalt, Arbeit und Kinderbetreuung stemmen, da ist diese Lohnfortzahlung das Mindeste. Familien brauchen Planungssicherheit“, so Mast. „Wir heben außerdem die Altersgrenze bei Kindern mit Behinderung komplett auf, weil der Betreuungsbedarf für Eltern nicht allein daran gemessen werden kann. Damit können sich Eltern nun so kümmern, wie es individuell nötig ist – auch um ihre volljährigen Kinder mit Behinderung.“ Es bleibe weiterhin bei der Lohnfortzahlung von 67% analog zum Kurzarbeitergeld. Der Anspruch werde zudem auf bis zu 20 Wochen – 10 Wochen pro Elternteil und 20 Wochen für Alleinerziehende – verlängert.

„In der Regierungskoalition hat die SPD von Beginn an einer so umfassenden Regelung gearbeitet. Ich bin sehr froh, dass wir jetzt eine so große Verbesserung erreicht haben. Familien und insbesondere solche mit besonderem Betreuungsbedarf verdienen jede Unterstützung“, so Mast. Das gelte umso mehr in der aktuellen Krise.

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