SPD-Bundestagsabgeordnete Mast verurteilt die Äußerungen Schiffmanns auf der samstäglichen Demo gegen die Corona-Beschränkungen: „Die Verbrechen der NS-Zeit und der systematische Massenmord an Jüdinnen und Juden ist mit nichts im heutigen Deutschland zu vergleichen. Wer das tut, der verharmlost den Antisemitismus“

„Wer den unerträglichen Äußerungen Schiffmanns zujubelt, der vergisst, was systematische Massenvernichtung mit Deutschland und Europa gemacht hat. Alle, die bei solchen Äußerungen auf dem Marktplatz stehen bleiben unterstützen dieses antisemitische Gedankengut“, so Mast. Die Aussagen Schiffmanns seien mehr als eine Verharmlosung der unmenschlichen Verbrechen, die Jüdinnen und Juden in Nazi-Deutschland erleiden mussten. Man könne zur Corona App stehen wie man wolle, aber dieser Vergleich sei geschichtsvergessen und antisemitisch. 

Die Corona Pandemie treffe uns alle. Politisch werde daher alles getan, um das Land verantwortungsvoll wieder hochzufahren und gleichzeitig das Virus im Zaum zu halten. Außerdem stünden mit dem Konjunkturpaket neue Hilfen in Milliardenhöhe bereit. „Mit dem Konjunkturpaket, das zur Stunde verhandelt wird, verfolgt die SPD das Ziel, jetzt denjenigen unter die Arme zu greifen, die besonders unter der Krise zu leiden hatten – den Familien, den Gastronomen und Kulturschaffenden und allen, die nun Sorgen um ihre Arbeit haben und gleichzeitig gezielte Impulse zu setzen, damit die Wirtschaft wieder hoch fährt“, so Mast, die auch die Taskforce der SPD-Bundestagsfraktion zu den „sozialen Folgen der Corona-Pandemie“ leitet. 

Bei aller Frustration und dem verständlichen Wunsch nach Normalität, wünsche sich Mast aber eine konstruktive Debatte und null Toleranz für gezielte Versuche der Instrumentalisierung berechtigter Sorgen. „Ich kann mich nur wiederholen: Jede und jeder sollte sich genau überlegen, an wessen Seite er da demonstriert. Solche Äußerungen können nicht unwidersprochen stehen bleiben“, so Mast.

Share and Enjoy !

0Shares
0 0