SPD-Bundestagsabgeordnete Katja Mast hat dazu aufgerufen, die neue Corona-App zu nutzen. Mast sprach von einem sehr wichtigen Beitrag, um „das Corona-Virus in Schach zu halten“.

„Die Corona-Pandemie prägt momentan unseren Alltag. Gemeinsam haben wir sie eingedämmt, aber das Virus ist noch immer da. Und zwar weltweit. Die Corona-App ist ein ganz wichtiger Teil der Strategie gegen die Krankheit. Bitte beteiligen Sie sich daran. Ich habe die App heute gleich installiert“, so

die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion. „Mich überzeugt das Argument, dass wir so Infektionsketten unterbrechen können. Bei Datenschutzfragen bin ich sehr kritisch und nutze nur sehr wenige Apps – also war ich zuerst skeptisch.“

Ein Blick auf die Details änderte das: „Die App benötigt keine Standortdaten, tauscht lediglich anonyme Gerätekennnummern aus und arbeitet dezentral ohne Daten im Internet abzuspeichern“, so Mast. Der größte Ritterschlag für die Corona Warn-App sei das Lob vieler Datenschützer, sogar der „traditionell kritische Chaos Computer Club“ habe nichts zu beanstanden.  „Die Nutzung ist selbstverständlich völlig freiwillig. Die App ist ein Instrument um eine zweite Infektionswelle zu vermeiden“, so Mast weiter.

Mast, die auch die Taskforce der SPD-Bundestagsfraktion zu den „Sozialen Folgen der Corona-Pandemie“ leitet, sprach sich dafür aus, der App einen „Vertrauensvorschuss“ zu geben. „Ich weiß um die Bedenken und diese werden sehr ernst genommen. Bundesjustizministerin

Lambrecht und ihr Haus haben die datenschutzrechtlichen Fragen umfangreich geprüft. Wichtig ist, dass wir jetzt starten“, so Mast.

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