SPD-Bundestagsabgeordnete Katja Mast hat ein schärferes Vorgehen gegen Gaffer und das Fotografieren unter den Rock begrüßt. „Wer diese Grenze überschreitet muss jetzt mit Strafe rechnen.“ Der Bundestag hatte am späten Donnerstagabend eine entsprechende Initiative von Bundesjustizministerin Christine Lambrecht gebilligt.

Mast hatte sich bereits im Zuge ihrer Initiative für eine sichere A8 für härtere Strafen gegen Gaffer ausgesprochen.

„Erschreckend häufig werden unbefugt und heimlich intime Fotos vor allem von Mädchen und Frauen gemacht.

Dabei wird zum Beispiel der Blick unter den Rock oder in den Ausschnitt festgehalten und verbreitet. Bei diesem sogenannten ,Upskirting‘ und ,Downblousing‘ verletzt der Täter die Intimsphäre des Opfers und das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung. Das wird jetzt endlich bestraft“, so die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion.

Mast begrüßt ausdrücklich, dass Gaffer zukünftig noch stärker mit dem Gesetz in Konflikt kommen, wenn sie ihre „unsäglich Aufnahmen“ machen. „Wir haben uns dafür eingesetzt, dass das Fotografieren von Unfallopfern künftig härter bestraft wird. Gaffern drohen Freiheitsstrafen von bis zu zwei Jahren, wenn sie Tote ablichten. Das ist geboten, um das Andenken der verstorbenen Person mit Blick auf das schutzwürdige Interesse der Angehörigen zu bewahren“, so Mast, die sich seit langem für mehr Sicherheit in allen Bereichen der Verkehrsinfrastruktur –  insbesondere dem Unfall-Hot-Spot A8 – einsetzt.

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