SPD-Bundestagsabgeordnete Katja Mast und SPD-Fraktionssprecherin Jaqueline Roos haben die Vorstellung des „Pforzheimer Sicherheitsaudits 2020“ „mit großem Interesse“ verfolgt. Für sie sei zentral, so die beiden SPD-Politikerinnen,  dass „innere und soziale Sicherheit immer zusammengehören“ und entsprechend gehandelt werden müsse.  Als Herausforderung bezeichneten Mast und Roos die hohe Kriminalitätsfurcht.

„Die Hauptaufgabe des Staates ist, für Sicherheit zu sorgen. Dabei spielen objektive Faktoren und das individuelle Sicherheitsbedürfnis eine große Rolle. Der Pforzheimer Sicherheitsaudit ist eine sehr gute Grundlage für die weitere Arbeit. Für uns ist sehr zentral, dass wir weiter an der sozialen Sicherheit arbeiten – das gilt über die derzeitige Pandemie hinaus“, so Mast und Roos. Dies sei auch Gegenstand eines Gespräches gewesen, dass sie kürzlich mit Polizeipräsident Wolfgang Tritsch geführt habe, so Mast.

„Es gibt ja das Vorurteil, dass sich Sozialdemokraten sicherheitspolitischen Fragen eher ungern zuwenden. Das stimmt nicht. Wir sind klare Verfechter unseres Rechtsstaates“, so Mast und Roos. „Deshalb bin ich auch jederzeit sehr gerne dabei, dabei zu unterstützen, dass wir die Ergebnisse des Sicherheitsaudits vor Ort umsetzen“, ergänzt Mast.

Sorgen bereitet Mast und Roos, dass die Kriminalitätsfurcht vergleichsweise höher als andernorts ausgeprägt ist.

„Das ist für uns alle nicht gut. Und das müssen wir sehr ernst nehmen. Wenn Menschen berichten, dass sie sich  nicht mehr in die Stadt trauen, ist eine Grenze überschritten“, so die beiden Sozialdemokratinnen.

Sie sei aber zurückhaltend gegenüber „Patentrezepten“. „Ich weiß doch schon jetzt, welche Partei mit dem ‚A‘ am Anfang sich meldet und mit dem Finger auf Menschen zeigt. Nein, wir lassen uns nicht spalten. Und wir sorgen – so wie es im Audit angelegt ist – dafür, die sicherheitspolitischen Netzwerke vor Ort und die Prävention zu stärken“, so die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion.

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