SPD-Bundestagsabgeordne Katja Mast und die Beauftragte der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und Humanitäre Hilfe Dr. Bärbel Kofler tauschen sich am kommenden Donnerstag (23. Juli) von 16 bis 17 Uhr über das geplante Lieferkettengesetz aus. Die Videokonferenz ist öffentlich. Alle Interessierten sind recht
herzlich dazu eingeladen. 

„Arbeit hat ihren Wert – Ausbeutung gehört geächtet. Das ständige Unterbieten von Menschenrechtstandards in den Lieferketten einiger Unternehmen können wir nicht dulden. Auch nach der erneuten Überprüfung reicht das freiwillige Engagement der Unternehmen nicht aus. Deshalb bleibt es dabei: Das Lieferkettengesetz mit klaren und verbindlichen Regeln muss kommen“, so die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion.

Dies schütze gerade auch die Unternehmen, die sich an die Standards hielten. „Etliche deutsche Unternehmen unterstützen unseren Vorstoß. Menschenrechte sind untrennbar mit guter Arbeit verbunden und nicht verhandelbar. Gute Arbeit macht keinen Halt an Landesgrenzen“, so Mast.

Bärbel Kofler ergänzt: „Auch das Ergebnis der zweiten Fragerunde zeigt erneut, dass nur mit einem Sorgfaltspflichtengesetz Menschenrechte und faire Arbeitsbedingungen in der gesamten Kette gewährleistet werden können. Die Zeit ist mehr als reif für ein Lieferkettengesetz. Ich freue mich über die Einladung von Katja Mast und den Austausch.“

Einen weiteren Input wird Wirtschafts- und Sozialpfarrer Karl-Ulrich Gscheidle vom Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt (Evangelische Landeskirche Württemberg) geben. 

Um Anmeldung unter katja.mast.ma05@bundestag.de wird gebeten. Im Anschluss wird der Link zur Videokonferenz
zugemailt.

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