„Moria ist längst Synonym für eine einmalige Notsituation. Wir können und dürfen das Leid der Menschen nicht ignorieren. Tausende leben ohne Dach über dem Kopf, haben kein Essen, keine Toiletten, kein sauberes Wasser und keinen Strom. 


Wir brauchen sofortige, humanitäre Hilfe vor Ort und müssen Menschen in ihrem Elend Schutz bei uns bieten. Deutschland kann helfen und hat seinen Beitrag zu leisten – das gebietet unsere humanitäre Vernunft, ebenso wie unsere durch 
christliche Werte geprägte Haltung. Viele Städte und Landkreise in Deutschland können und wollen Menschen Schutz gewähren.

Der SPD-Parteivorstand gibt nun die Richtung vor: Wir wollen binnen 48 Stunden eine Einigung in der Regierung. Kein deutscher Alleingang, sondern Führung in Europa. Klar: Es braucht langfristig eine strukturelle europäische Lösung, die klare Wege vorgibt – sie ist jedoch keine Voraussetzung für schnelle Hilfe in dieser einmaligen Not. Es ist die Stunde der Solidarität – mit Geflüchteten, Europa und Griechenland. Lange wurden dort viele Migrantinnen und Migranten aufgenommen und versorgt. Doch als Grenzland ist Griechenland permanent unter Zugzwang und mit der Umsetzung einer 
menschenwürdigen Migrationspolitik alleine überfordert.“ 

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