SPD-Bundestagsabgeordnete Katja Mast hat sich angesichts des jüngsten Berichts von Lilith „schockiert und entschlossen zugleich“ gezeigt. Jeder Übergriff sei einer zu viel.

Mast nannte die beschriebenen Taten „erbärmlich“. Die Bundesregierung werde „die gesamte politische Klaviatur“ einsetzen, um Kinder zu schützen.  Der Rechtsstaat werde zudem aktiv. Mast ruft alle auf, noch genauer hinzuschauen. Dem ganzen Lilith-Team dankt sie einmal mehr für ihren mehr als engagierten Einsatz und die klare Haltung.

„Der Bericht zeigt: Es kommt auf die Details an. Ein Blick auf die Fallzahlen reicht nicht. Ich bin sehr dankbar, dass Lilith uns dies sehr genau vor Augen führt“, so die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion. „Das trifft mich als Mutter und Politikerin ins Herz, was da passiert. Ich finde es einfach erbärmlich. Völlig klar: Ich werde alles dafür tun, dass kein einziges Kind zu Schaden kommt“, so Mast. Es sei gesetzgeberisch bereits sehr viel unternommen worden. Die SPD-Ministerinnen Franziska Giffey (Familie) und Christine Lambrecht (Justiz) hätten, so Mast, Kinderschutz zum Schwerpunkt ihrer Arbeit gemacht.

„Aber wir brauchen auch noch eine stärkere ‚Kultur des Hinsehens‘ und müssen Kinder weiter stärken. Ich fordere alle auf: Handeln sie bei Verdacht. Lilith berät oder rufen sie die Polizei an“, so Mast.

Mast begrüßt zudem die Debatte, über die Schäbigkeit zahlreicher Bilder, die im Netz, auf Rechnern oder Smartphones kursieren. „Auch hier bin ich für Klartext: Diese Bild- und Videoaufnahmen sind ein grausames Verbrechen. Sie sind Angriffe auf die Würde der Kinder. Sie tragen dies ihr ganzes Leben mit sich. Das ist keine Lappalie – das muss jede und jeder wissen“, so Mast.

Sie forderte auch eine noch stärkere Sensibilisierung. „Das Smartphone ist vielfach ein Segen, es kann aber auch Teil eines Verbrechens sein. Hier braucht es zu Hause, in der Schule oder Betrieb noch mehr Aufklärung – es geht um herstellen, verbreiten und anschauen“, so Mast.

Die SPD-Bundestagsabgeordnete dankte dem gesamten Lilith-Team für dessen Arbeit. „Gebe es Lilith nicht, man müsste den Verein erfinden.“ 

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