SPD-Bundestagsabgeordnete Katja Mast hat die heutigen Entscheidungen des Bundeskabinetts das Kurzarbeitergeld zu verlängern und das Elterngeld erneut zu reformieren, als Beweis dafür gewertet, „dass Familien und Kinder im Mittelpunkt stehen.“ Das sei sowohl in Pforzheim und dem Enzkreis, als auch im Bund ihr Credo und das werde umgesetzt, so Mast. Die Situation auf dem Arbeitsmarkt in Pforzheim und dem Enzkreis sehe ohne Kurzarbeitergeld „komplett anders aus.“ Darauf habe die IG Metall vor Ort und die Arbeitsagentur „zu Recht“ hingewiesen. Auch hätte die IHK immer wieder wichtige Einschätzungen gegeben.

„Familien tragen dieses Land durch die Krise. Deshalb muss es oberste Priorität sein, Beschäftigung zu sichern. Für mein Dafürhalten kamen Familien oftmals zu kurz. Wir haben gesagt, das wird geändert und das passiert jetzt weiter Schritt für Schritt“, so die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion.

Durch das so genannte Beschäftigungssicherungsgesetz werde eine Verlängerung der Bezugsdauer des Kurzarbeitergeldes bis auf 24 Monate möglich. Zudem wird es erhöht. Gleichzeitig werde die Qualifizierung gestärkt. „Damit sichern wir bereits heute die Arbeitsplätze von morgen und übermorgen“, so Mast.

Weiterhin ist es ein großes Anliegen von Eltern, Familie und Beruf noch besser zu vereinbaren. Viele wünschen sich mehr Zeit für ihre Kinder. „Mit der erneuten Reform des Elterngeldes wird die Leistung noch flexibler. Wir schaffen mehr Teilzeitmöglichkeiten, wir nehmen mehr Rücksicht auf Eltern mit Frühgeborenen und wir schaffen Bürokratie ab“, so Mast.

Nach dem Kabinettsbeschluss am heutigen Mittwoch werde sie sich jetzt dafür einsetzen, so Mast, dass die parlamentarischen Beratungen im Bundestag zügig abgeschlossen werden können.

Weitere Informationen:

Kurzarbeit/Beschäftigungssicherungsgesetz

Elterngeld

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