„Im Alter zuhause, in der eigenen Wohnung, dem eigenen Haus oder im Kreis der Familie wohnen bleiben können: Das wünschen sich viele ältere Menschen und ihre Familie. Zu oft kann das nicht realisiert werden. Die Corona-Pandemie hat diesen nachvollziehbaren Wunsch bei vielen Menschen noch einmal deutlich verstärkt“, so Mast.

Neben anderen Unterstützungsangeboten, stellt der Bund Fördermittel für das KfW-Förderprogramm „Altersgerecht Wohnen“ (in Form von Krediten) und Barrierereduzierung (in Form von Zuschüssen) zur Verfügung. Seit der Einführung des Förderprogramms im Oktober 2014 hat der Bund zunächst 50 Millionen Euro / Jahr für 2014-2016, dann 75 Millionen Euro / Jahr für 2017-2019 zur Verfügung gestellt. Mit dem Haushalt 2020 wurden die Mittel im Rahmen des Konjunkturpakets auf 150 Millionen Euro aufgestockt. Im Regierungsentwurf von Horst Seehofer als zuständigen Bauminister hingegen war nunmehr ein Absinken der Förderung auf 75 Millionen Euro vorgesehen.

„Das ist für mich absolut nicht nachvollziehbar, denn die Nachfrage ist weiterhin sehr hoch und vor allem schafft das Programm die so wichtige Wahlfreiheit für ältere Menschen und ihre Familien.“, so Mast. So seien allein im ersten Halbjahr 2020 schon allein für Baden-Württemberg 8.200 Anträge mit einem Volumen von knapp 22 Millionen Euro bewilligt worden, davon 169 Anträge aus dem Enzkreis und 37 Anträge aus Pforzheim.

„Die Erhöhung um 55 Millionen Euro war für uns ein haushaltspolitischer Kraftakt. Uns war aber einerseits wichtig, dass der konjunkturelle Impuls gerade in diesem Bereich noch etwas länger anhält, da auch regionale Betriebe profitieren. Vor allem aber leisten wir mit den zusätzlichen Mitteln einen erheblichen Anteil, teure Heimaufenthalte zu vermeiden bzw. zu verzögern und senken damit auch das aktuelle Pandemierisiko älterer Menschen. Deshalb haben wir uns als SPD-Bundestagsfraktion so für die Aufstockung der Mittel eingesetzt. Mit Erfolg“, so Mast.

Share and Enjoy !

0Shares
0 0