SPD-Bundestagsabgeordnete Katja Mast hat die Bedeutung der US-Wahl an diesem Dienstag hervorgehoben. Sie habe „große politische Bauchschmerzen“. Ob Donald Trump oder Joe Biden gewinne, sei nicht nur eine Frage des „politischen Anstands und Stils“ und „ob das Land wieder zusammenfindet“. Es gehe um fundamentale wirtschaftliche Interessen der gesamten Region.

„Ich war bereits mehrfach in den USA – dienstlich und privat. Ich bin besorgt. Denn es zeigt sich, wie tief gespalten die Vereinigten Staaten von Amerika bereits sind. Meiner Meinung nach können nur Kamala Harris und Joe Biden wieder einen Weg finden, um viele Menschen wieder näher zusammenzubringen“, so die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion. Sehr „schmerzlich“ sei, wie heftig das Corona-Virus in den USA wüte. Auch seien die Bilder von Ausschreitungen in einigen Bundesstaaten schwer verdaulich.

Es sei keine Wahl, so Mast, „die irgendwo weit weg stattfindet und keine Auswirkungen auf uns hat.“ Die USA seien, laut jüngsten Daten des Statistischen Landesamtes, das wichtigste Zielland von Exporten aus Baden-Württemberg. „Und deshalb ist es auch für unsere Unternehmen und damit unsere Arbeitsplätze hier vor Ort entscheidend, wie die Wahl ausgeht“, so Mast. So wie Donald Trump mittlerweile über Deutschland rede, sei überhaupt nicht davon auszugehen, dass er die Wirtschaft stärke und die soziale Spaltung überwinde, so die Bundestagsabgeordnete.

Aufgrund der Sitzungswoche in Berlin, wird Mast die US-Wahl in ihrem Berliner Büro verfolgen.

Hier und hier finden Sie als Hintergrundinformationen Zahlen des Statistischen Landesamtes zu USA/Baden-Württemberg

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