SPD-Bundestagsabgeordnete Katja Mast hat betont, dass ihr die derzeitige Situation der Kultur in Pforzheim und Enzkreis „richtig weh tut“. Aktueller Anlass sei beispielsweise die Premiere des Theaters in der Goldstadt ohne Publikum am Samstag. Mast sieht angesichts des derzeitigen Infektionsgeschehens keine andere Möglichkeit. Sie betonte erneut, „dass wir alles dafür tun werden, lokale und nationaler Kultur das Überleben zu sichern.“

„Mir tut das richtig weh. Ohne Kultur ist unser Leben ärmer. Und ich weiß, dass viele Künstlerinnen und Künstler um ihre Existenz kämpfen. Deshalb werden wir auch weiterhin alles dafür tun, dass die Kultur durch diese Krise kommt“, so die stellvertrende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion. Sie könne auch sehr gut verstehen, dass angesichts von Hygienekonzepten für Spielstätten der Frust über die Schließungen tief sitze. „Da aber die Infektionen nicht mehr nachvollziehbar sind, muss das jetzt leider sein. Und ich hoffe inständig, dass wir in vier Wochen eine andere Situation haben“ , so Mast.

Mast ruft alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, die kreativen Angebote der Künstlerinnen und Künstler in Pforzheim und dem Enzkreis zu nutzen. „Da gibt es richtig tolle Sachen – ich habe mir auch ein paar angeschaut“, so Mast. Die SPD-Politikerin kündigte an, dass sie in den kommenden Wochen nochmals intensiv das Gespräch mit den Betroffenen suchen werde.

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