SPD-Bundestagsabgeordnete Katja Mast hat gefordert, „alles rund um den 23. Februar dieses Jahr ganz besonders sorgfältig zu prüfen.“ Das gelte für alle Beteiligten. Als Grund nennt Mast die Corona-Pandemie. Den jährlichen Fackelmarsch von Demokratiefeinden lehne sie, so Mast, strikt ab – an dieser Haltung habe sich nichts geändert. Sie begrüsste den jüngsten Vorstoss der Stadt. 


„Mein Credo ist: Die Versammlungsfreiheit ist ein hohes Gut. Keine Frage. In der schwersten Krise seit Jahrzehnten, braucht es eine ganz besondere Sensibilität. Ich hoffe sehr, dass dies gelingt“ , so die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion. 
Die Menschen in der Goldstadt seien bereits enorm durch das Virus betroffen, so Mast. „Es ist daher sehr gut, dass das Gedenken grossteils virtuell stattfindet. Ich finde zum Beispiel die digitale Ausstellung ‚Die Narben des 23. Februar‘ sehr gelungen“, so Mast. 
Es sei auch gut, dass das in der Stadtpolitik weiter diskutiert werde, sagt Mast. Eine entsprechende Vorlage war am Samstag bekanntgeworden. 


Es gelte, den Gedenktag auch in der Pandemie mit Anstand und Würde zu begehen. „Daran hat die große Mehrheit der Pforzheimerinnen und Pforzheimer grosses und vor allem berechtigtes Interesse“, so Mast.

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