Die Ausweitung des Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ ist laut der SPD-Bundestagsabgeordneten und Fraktionsvizin Katja Mast auch für die Region Pforzheim-Enzkreis „wahnsinnig wichtig“ und eine „Investition in die Zukunft“.

„Es gilt: Ausbildungsplatz statt Ausbildung platzt“, so Mast. „Wir kämpfen um jeden Ausbildungsplatz. Wer wie bisher ausbildet – oder sogar noch mehr – erhält eine Prämie.“ Gerade in der Krise müsse auf Ausbildung gesetzt und alles dafür getan werden, dass diese nicht zurückgefahren werde. Daher verlängere die Bundesregierung mit dem Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil Fördermöglichkeiten und verbessere sie: mit höheren Prämien und Zuschüssen sowie einem Sonderzuschuss für Kleinstunternehmen.

„Alle jungen Menschen sollen eine Ausbildung beginnen und auch erfolgreich abschließen können – auch in Corona-Zeiten“, so Mast. „Für viele Unternehmen ist die derzeitige Krise ein Überlebenskampf. In dieser Situation noch auszubilden, scheint oft zu riskant.“ Dank des Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ könnten Unternehmen, die Ausbildungsverträge abschließen wollen, verlässlich planen. Die Auszubildenden von heute seien die Fachkräfte von morgen.

„Das ist für uns vor Ort ein richtiges Pfund“, so Mast. „Aus Gesprächen mit Unternehmen vor Ort und der Kreishandwerkerschaft weiß ich, dass Corona beim Thema Ausbildung vieles lahm legt. Gut, dass Hubertus Heil es tatkräftig wieder ins Rollen bringt.“

Gefördert werden kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit bis zu 499 Beschäftigten. KMU, die ihre Auszubildenden trotz der Belastungen durch die Corona-Krise weiter ausbilden, bekommen einen Zuschuss zur Ausbildungsvergütung, wenn sie trotz erheblichen Arbeitsausfalls weder Azubis noch Ausbildende in Kurzarbeit schicken. Wer Auszubildende übernimmt, deren Betrieb insolvent ist, erhält eine Prämie. Unternehmen etwa in Gastronomie oder Hotellerie konnten aufgrund des Lockdowns ihrem Geschäft gar nicht oder nur im geringen Umfang nachgehen. Hier wird mit einem neuen Sonderzuschuss gewährleistet, dass Ausbildung trotzdem weitergehen kann: Kleinstunternehmen mit bis zu vier Mitarbeiter:innen erhalten einmalig 1.000 Euro, wenn sie – trotz der Einschränkungen – die Ausbildung dennoch an mindestens 30 Tagen fortgesetzt haben.

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