SPD-Bundestagsabgeordnete und Fraktionsvizin Katja Mast hat sich an Landessozialminister Manfred Lucha gewandt. Sie erkundigt sich, wo es in Kürze zu spürbaren Verbesserungen bei der Termivergabe für die Corona-Impfungen kommt. Mast war am Dienstag in ihrer Bürgersprechstunde mehrfach auf das Thema angesprochen worden. Gleichzeitig begrüßt sie die Initativen in den Gemeinden und Arztpraxen.

„Das muss besser werden. Was ich aus der Praxis gehört habe, beschäftigt mich. Es wundert micht überhaupt nicht, wenn Menschen frustriert zu Hause sitzen, weil sie keinen Termin für eine Impfung bekommen. Ja, der Impfstoff ist knapp. Und ja, deshalb bekommt auch nicht jede und jeder gleich einen Termin und es muss priorisiert werden. Was mich aber wirklich ärgert ist, dass diese Herausforderungen individualisiert werden, statt das für alle in geordnete Bahnen zu lenken“, so Mast.

Die SPD-Politikerin fordert Minister Lucha auf, insbesondere ältere Menschen besser zu unterstützen und die Erreichbarkeit der zentralen Hotline, sowie das Kümmern um die Anliegen der Impfberechtigten, zu verbessern. „Es kann beispielsweise nicht sein, dass über Wochen täglich mehrmals angerufen werden muss, ein Gespräch nicht möglich ist und das schlussendlich nicht zu einem Impftermine führt“, so Mast. Dass vor Ort jetzt alles dafür getan werde, das Impf-Management kontinuierlich an neue Begebenheiten anzupassen, hat Masts volle Unterstützung. „Das hilft sehr. Es ist sehr wichtig, dass jetzt Arztpraxen immer mehr mit einsteigen“, so Mast.

Dass der Impfstoff von AstraZeneca erneut in den Schlagzeilen sei, bezeichnet Mast als „großer Herausforderung“.Die Bundesregierung müsse alles dafür tun, für Vertrauen in die Impfstoffe zu sorgen. „Klarheit, Aufklärung und effiziente Lieferketten der Impfstoffe ist angesagt“, so Mast.

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