SPD-Bundestagsabgeordnete und Fraktionsvizin Katja Mast hat darauf hingewiesen, „dass Deutschland bei der Pressefreiheit zurückfällt“. Dies gehe aus der neuen Rangliste von Reporter ohne Grenzen hervor, die heute veröffentlicht wurde. Mast sieht darin „ein Alarmsignal.“ Eine echte Gefahr seien „Querdenken-Demos“, die regelmäßig auch in Pforzheim stattfänden. Auf diesen Versammlungen werde oft von „Lügenpresse“ gesprochen.

„Die Pressefreiheit ist im Grundgesetz geschützt. Sie ist ein Grundpfeiler unserer Demokratie. Gewalt gegen Medienschaffende in Deutschland hat eine noch nie dagewesene Dimension erreicht. Das geht auch auf das Konto derer, die ‚Lügenpresse‘ schreien“, so Mast.

Es sei, so die Vizechefin der Bundestagsfraktion entscheidend, sofort die Stimme zu erheben und zu handeln. „Jeder einzelne Übergriff auf eine Journalistin oder einen Journalisten ist einer zu viel. Wir dürfen das nicht zulassen – weder in Pforzheim und dem Enzkreis, noch in ganz Deutschland und darüber hinaus“, so Mast. Deutschland zeichne eine freie und unabhängige Presse aus. „Das ist nicht verhandelbar“, so Mast.

Informationen zur Rangliste finden Sie unter anderem hier.

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