SPD-Bundestagsabgeordnete und Fraktionsvizin Katja Mast hat sich mit Vertreterinnen und Vertretern der hiesigen Kliniken ausgetauscht. „Die Lage ist ernst. Wie die Pandemie weiter verläuft, liegt an uns allen.“ Mast rief alle Bürgerinnen und Bürger auf, sobald möglich, ein entsprechendes Impfangebot anzunehmen. Deutlich distanziert sich Mast von der bundesweiten Aktion #allesdichtmachen, über die auch in der Region und bundesweit weiter diskutiert wird.

„Wer mich kennt weiß: Ich informiere mich aus erster Hand. Deshalb bin ich allen dankbar, die mir geschildert haben, wie es in den Krankenhäusern bei uns in der Region derzeit aussieht“, so Mast. Die Lage sei sehr ernst, wobei „der Knackpunkt“ die Belastung für das Personal sei.

„Insbesondere auf den Intensivstationen ist das Klinikpersonal am Limit. Dort ist seit 15 Monaten Dauereinsatz. Es liegt jetzt an uns, wie es weitergeht“, Mast. Sie sei „zutiefst demütig“, was in den Krankenhäusern geleistet werde.

„Diese Leistung ist nicht in Worte zu fassen. Deshalb habe ich auch überhaupt kein Verständnis für die Aktion deutscher Schauspielerinnen und Schauspieler, die sich unter dem Hashtag #allesdichtmachen teils zynisch und arrogant geäussert haben“, so Mast. Nur eine Debatte auslösen zu wollen, reiche nicht. Dies gelte umso mehr, wenn man eine gewisse Popularität genieße und Millionen Menschen erreichen könne. „Die Reaktionen waren zu Recht eindeutig. Diskurs ja, aber mit Respekt vor denen, die am Patientenbett stehen“, so Mast.

Mast rief alle Bürgerinnen und Bürger auf, sich sobald möglich, impfen zu lassen. „Ich finde gut, dass es heute dazu auch nochmal ein politisches Spitzengespräch gegeben hat. Impfen ist der Weg aus der Pandemie. Impfstoffe sind das Licht am Ende des Tunnels – es werden immer mehr. Und für mich ist völlig klar: Jede Einschränkung von Freiheitsrechten muss – sobald dies möglich ist – wieder aufgehoben werden“, so Mast.

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