SPD-Bundestagsabgeordnete und Fraktionsvizin Katja Mast hat sich hinter einen Aufruf zur gesellschaftlichen Versöhnung von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier gestellt. „Viele werden sich ganz neu die Hand reichen müssen.“ Besorgt sei sie, so Mast, über die anhaltend hohe Inzidenz in Pforzheim. Sie äusserte sich zudem zum vom Landratsamt bekannt-gegebenen Todesfall in zeitlichem Zusammenhang mit einer Corona-Impfung.

„Diese Pandemie ist brutal. Politisch, menschlich und gesellschaftlich. Sie dauert zwar noch an, die Anzeichen der Entspannung sind aber deutlich. Wir arbeiten und impfen uns Schritt für Schritt raus – das ist überall, auch in Pforzheim und dem Enzkreis, deutlich zu spüren“, so Mast.

Sie hoffe sehr, dass die anhaltend hohe Inzidenz in der Goldstadt bald sinke. „Die Strategie, noch gezielter in Stadtteilen zu impfen, unterstütze ich“, so Mast.

Jetzt beginne eine Phase der Pandemie, in der es Aufgabe sei, die Gesellschaft, wo immer notwendig, wieder zusammenzuführen. „Wir haben um sehr viel sehr hart gerungen. Das hat uns alle an Grenzen gebracht. Grenzen, die auch überschritten wurden. Es wird Zeit brauchen, die Wunden zu heilen – aber auch hier werden wir dem Virus nicht die Oberhand überlassen“, so Mast.

Mast äusserte sich auch zum vom Landratsamt bekanntgegebenen Todesfall in zeitlichem Zusammenhang mit einer Corona-Impfung. „Da hab ich natürlich auch geschluckt. Das wird jetzt umfassend aufgeklärt. Es ist gut, dass keine voreiligen Schlüsse gezogen werden.“ Die Untersuchung bleibe abzuwarten.

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