SPD-Bundestagsabgeordnete und Fraktionsvizin Katja Mast hat die Kritik der hiesigen AfD an der gemeinsamen Diskussion mit „Pforzheim nazifrei!“ zurückgewiesen. „Ich stehe zu jeder einzelnen Silbe, die ich dort gesagt habe. Mein Wort gilt.“ Sie setze sogar noch einen drauf. „Die AfD will die Demokratie zersetzen – darum geht es in Wahrheit. Herr Grimmer ist ein Teil davon“, so Mast. Sie werde sich von niemanden den Mund verbieten lassen.

„Klar, es gefällt der AfD natürlich nicht, wenn sie so entlarvt wird. Doch das ist bitter notwendig. Ihre Vertreterinnen und Vertreter wollen ein anderes Land. Auch in Pforzheim und dem Enzkreis. Indem sie Institutionen und Errungenschaften unserer Demokratie – freie Presse, Gewerkschaften, Kirchen und Parteien – immer wieder diskreditieren, zerstören sie Bindungen von gesellschaftlichen Autoritäten, die ihrem Ziel im Wege stehen. Ihre Zersetzungs-Strategie ist offensichtlich. Dieser werde ich mich immer entgegenstellen. Im Bundestag oder außerhalb. Ich bin sehr froh, dass das sehr viele mit mir tun. Das wurde auch auf der Veranstaltung am vergangenen Donnerstag deutlich“, so Mast.

Sie sei besonderes dem Bündnis Pforzheim nazifrei! – namentlich Gerhard Baral und Stefanie Wally, den zwei Autorinnen des Buches Katja Bauer, Maria Fiedler, Rami Suliman, dem Vorsitzenden der jüdischen Gemeinde Baden und Christiane Quincke vom Rat der Religionen für diese Diskussion dankbar.

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