SPD-Bundestagsabgeordnete und stellv. Fraktionsvorsitzende Katja Mast hat sich zum Umsetzungsstand des Corona-Aufholpakets der Bundesregierung geäußert. Das insgesamt 2 Milliarden Euro schwere Programm fülle sich Stück für Stück mit Leben, so Mast.

„Ich bin sehr froh, dass der Startschuss für die ersten Anträge gefallen ist und die Förderung nun dort ankommen wird, wo sie benötigt wird“, so Mast.

Ab sofort können etwa Mehrgenerationenhäuser zusätzliche Mittel von bis zu 15 000 Euro für 2021 und bis zu 20 000 Euro für 2022 beantragen, woraus sowohl Sach- als auch Personalkosten finanziert werden können. „Ich freue mich, dass mein Engagement jetzt z.B. den Mehrgenerationenhäusern am Buckenberg in Pforzheim und in Mühlacker möglich macht – sowie selbstverständlich allen anderen Häusern – eine Förderung ermöglicht. Das ist eine große Chance für unsere Häuser in Pforzheim und dem Enzkreis“, so Mast.

„Während der Corona-Pandemie waren für Jung und Alt Begegnungen und soziales Lernen kaum möglich. Das traf auch die Mehrgenerationenhäuser wegen der Infektionsgefahr. Das Aufholpaket zielt darauf ab, wieder mehr Begegnungen zu ermöglichen und damit soziales Lernen für Kinder und Familien. Die Mittel können zum Beispiel für sportliche Aktivitäten, Theater- und Musikgruppen für Kinder und Jugendliche oder Lern- und Hausaufgabenhilfen genutzt werden“, fasst Mast die Förderung zusammen.

Mast hatte im Bundestag die politischen Weichen für das Paket gestellt, das erneut Familien und Kinder in den Fokus nimmt. Neben der Förderung für Mehrgenerationenhäuser sieht das Programm unter anderem eine 90%-Förderung von Familienfreizeiten für Familien mit kleineren Einkommen in Familienferienstätten sowie einen Freizeitbonus von 100 Euro für Kinder aus bedürftigen Familien vor, der für Ferien,- Sport oder Freizeitaktivitäten eingesetzt werden kann.

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