Der Deutsche Bundestag kommt an diesem Mittwoch in Berlin zu einer Sondersitzung zusammen. Darauf hat SPD-Bundestagsabgeordnete und Fraktionsvizin Katja Mast hingewiesen. Auf der Tagesordnung stehen das aktuelle Afghanistan-Mandat, die Hilfen für die Flutopfer und die aktuelle Corona-Lage. „Es wird entschieden, was jetzt ansteht“, so Mast im Vorfeld. Unmittelbar vor den außerordentlichen  Beratungen war SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich am Dienstag in Pforzheim und Straubenhardt. Bereits am Morgen tauschten sich Mast und Mützenich über die anstehenden Entscheidungen aus und bereiteten diese weiter vor.

„Ich war am vergangenen Samstag bei der Afghanistan-Mahnwache in Pforzheim. Mich bewegt das sehr. Wir haben aus guten Gründen eine Parlamentsarmee, deshalb müssen wir über den weiteren Weg auch im Bundestag ringen. Jetzt geht es um die Rettung von Menschenleben. Ich werde daher dem neuen Mandat zur Rettung der Menschen vor Ort zustimmen. Alles weitere werden wir Schritt für Schritt aufarbeiten. Dazu stehe ich“, so Mast. Sie werde selbstverständlich auch mit dafür sorgen, dass die Hilfen für die Flutopfer auf die notwendige parlamentarische Grundlage gestellt werden. „Mich hat sehr berührt, wie viele Menschen aus Pforzheim und dem Enzkreis in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen geholfen haben. Respekt“, so Mast.

Was die aktuelle Corona-Lage anbelange, stehe Deutschland vor weiteren Herausforderungen. „Wir müssen weiter höllisch aufpassen. Wir sind nicht über dem Berg. Die Impfquote ist zu niedrig.

Die Inzidenzen steigen. Sie sind nicht der einzige Gradmesser, aber der Trend geht für mein Dafürhalten in die falsche Richtung. Ich will nicht, dass das jetzt eine Pandemie der Kinder wird“, so Mast.

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