Die SPD-Bundestagsabgeordnete und Fraktionsvizin Katja Mast hat gemeinsam mit dem Vorsitzenden der SPD-Bundestagsfraktion Rolf Mützenich, der im Rahmen eines Wahlkreisbesuchs bei Mast in Pforzheim und dem Enzkreis zu Gast war, das Unternehmen nVent Schroff in Straubenhardt besucht.

Vizepräsident und Geschäftsführer Mustafa Karabuz und Werksleiter Markus Hertel stellten den Standort, an dem mehr als 600 Beschäftigte arbeiten, vor. nVent Schroff ist ein globaler Hersteller von Schaltschränken, Gerätegehäusen, Baugruppenträgern und den ergänzenden elektronischen und mechanischen Komponenten für den elektronischen Gerätebau, mit Fokus in den Märkten Telekommunikation, Test- und Messtechnik, Rechenzentren, Luftfahrt oder Verkehrstechnik. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Straubenhardt gehört zum globalen nVent Konzern.

nVent Schroff, das weltweit führend bei Elektronikeinhausungen ist, zeichnet sich dabei vor allem durch seine kundenspezifischen Produktlösungen, die hohe Ausbildungsquote am Standort, sowie seine Tarifbindung aus. „Diese Anbindung stellt aber auch immer mehr ein starkes Unternehmen wie nVent Schroff zusätzlich zu den internationalen auch vor lokale Herausforderungen. Vor allem in Ausnahmesituationen wie derzeit in der Corona Phase ist ein lösungsorientiertes Miteinander enorm wichtig. Weiterhin benötigt der Standort dringend eine bessere Infrastruktur bei den öffentlichen Verkehrsmitteln als auch im Bereich der Netzanbindung, um auch für Junge Menschen attraktiv und erreichbar zu sein und weiterhin erfolgreich die Digitalisierung voranzutreiben“, so Mustafa Karabuz.

Gemeinsam mit Hans Vester, der in seiner Funktion als stellv. Bürgermeister Herrn Helge Viehweg vertrat, Kai Müller von der IG Metall Pforzheim sowie in Begleitung des Vorsitzenden der SPD-Straubenhardt Tilo Härter machten sich Mast und Mützenich ein Bild vom Standort in Straubenhardt. Mast und Mützenich haben sich dabei auch mit Vertreterinnen und Vertretern des Betriebsrats zusammen mit dem stellv. Vorsitzenden Michael Henn ausgetauscht.

Mast betonte dabei die Bedeutung der Tarifbindung sowie starker Betriebsräte für gute und sichere Arbeit und skizzierte die Aufgaben für die kommende Legislatur. „Wir wollen nach der Bundestagswahl ein Tariftreuegesetz, das öffentliche Aufträge an Tariflöhne knüpft“, so Mast. Außerdem brauche es „ein Update der Betriebsverfassung“, um Betriebsräte und ihre Arbeit weiter zu stärken, so Mast. Mit dem Betriebsrätemodernisierungsgesetz sei bereits ein zentraler Schritt gelungen. Hinzu kämen weitere Initiativen, um die Tarifbindung zu stärken. Denn Mitbestimmung sei das „Rückgrat unserer sozialen Marktwirtschaft“, so Mast.

Mützenich erkundigte sich nach der aktuellen Situation internationaler Lieferketten und lobte dabei den Erfindergeist vor Ort. „Die Pandemie und ihre Auswirkungen auf internationale Lieferketten aber auch auf die Nachfrage nach deutschen Industriegütern und Produkten war für viele Unternehmen und Branchen eine riesige Herausforderung“, so Mützenich. Umso wichtiger sei es nun mit Innovationen und guten Produkten den Weg aus der Krise zu finden. „Die Wirtschaftshilfen der Bundesregierung und nicht zuletzt das Kurzarbeitergeld, das viele Millionen Jobs retten konnte, haben dafür den Grundstein gelegt“, so Mützenich.

Foto Quelle: nVent Schroff / SPD-Bundestagsabgeordnete Katja Mast im Gespräch mit Vizepräsident und Geschäftsführer Mustafa Karabuz und Werksleiter Markus Hertel (von links nach rechts)

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