SPD-Bundestagsabgeordnete und Fraktionsvizin Katja Mast hat sich jetzt auch öffentlich hinter eine Projektskizze der federführenden Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald gestellt. Konkret geht es darum, die Transformation in Pforzheim und dem Enzkreis – der sehr stark betroffen ist – zu gestalten und bei entsprechenden Bundesmitteln zum Zuge zu kommen. Mast bezeichnete die Transformation „als gemeinsame Mammutaufgabe“. Es gehe immer auch darum, die Menschen und ihre Arbeitsplätze im Blick zu behalten.

„Ich arbeite politisch dafür, dass dieser Weg zum Erfolg führt. Die Projektskizze überzeugt mich. Sie ist das Ergebnis harter Arbeit aller Beteiligten, viel Expertise und zahlreicher Gespräche. Schon sehr früh habe ich mich mit allen dafür Verantwortlichen immer wieder ausgetauscht“, so Mast. Denn zur Wahrheit gehöre auch, so Mast, „dass Bundesfinanzminister Olaf Scholz massiv Mittel für die Gestaltung der Transformation zur Verfügung gestellt hat.“

Jetzt sei entscheidend, dass die gesamte Region hinter dem Vorhaben stehe – politisch, gesellschaftlich und wirtschaftlich. Sie habe sich selbstverständlich auch an den Bundeswirtschaftsminister gewandt. „Das reicht mir aber nicht. Ich stehe für eine Arbeitsmarktpolitik, die vorsorglich handelt. Deshalb habe ich beispielsweise dafür gesorgt, dass viel mehr Mittel für Weiterbildung zur Verfügung stehen, als bislang“, so Mast. Die Arbeitsmarktexpertin schlägt vor, dass sich alle Beteiligten zeitnah nach der Bundestagswahl an einen Tisch setzen und „das Thema weiter treiben. Unabhängig, wie die politischen Konstellationen dann sind“.

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