Debatte um 23. Februar in Pforzheim „Weiter dranbleiben“ SPD-Bundestagsabgeordnete und Fraktionsvizin Katja Mast hat angesichts der vorliegenden Einschätzungen zum 23. Februar durch die Stadt Pforzheim dazu aufgerufen, „als Gesellschaft weiter dranzubleiben“. Der Aufruf des „Bündnis Pforzheim nazifrei“ habe einer wichtigen Debatte erneut Rückenwind gegeben. „Es geht jetzt darum, weiter klar Haltung zu beziehen.“

„Die fachliche Einschätzung von Seiten der Stadt ist wichtig. Ohne geht es nicht. Ich bin immer für Klartext. Wir haben aber gemeinsam noch genügend Zeit, die Ausführungen zu würdigen und uns gemeinsam Lösungen zu überlegen. Es ist jetzt wichtig, dass sich so viele Menschen als möglich, hinter dem Aufruf versammeln“, so Mast. Er sei weit mehr, als ein politisches Signal.

„Ich bin auch jederzeit sehr gerne bereit, mit der Landesregierung die Frage zu erörtern, ob und wie der Wallberg offiziell als Mahnmal ausgewiesen werden kann“, so Mast. Ein pauschales „eher nein“ zum jetzigen Zeitpunkt sei ihr, so Mast, zu früh. Wichtig sei zudem, das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren, zu verhindern, „dass die Goldstadt massiv für unwürdiges Verhalten am 23. Februar missbraucht wird. Das wird unserer Geschichte mitnichten gerecht. Und deshalb müssen wir alles politisch, gesellschaftlich und rechtlich in die Waagschale werfen, um dies zu erreichen“, so Mast.

Aus dieser Überzeugung heraus habe sich auch den Aufruf unterschrieben und können dies nur allen empfehlen.

Den Aufruf des Bündnis Pforzheim nazifrei finden Sie hier.

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