Anlässlich des Welt-Aids-Tages am 1. Dezember hat SPD-Bundestagsabgeordnete und Fraktionsvizin Katja Mast zu mehr Respekt und Anstand mit den Betroffenen aufgerufen.

„Wer HIV positiv ist oder AIDS hat, darf nicht ausgegrenzt werden. Im Gegenteil: Anstand und Respekt sind angesagt“, so Mast. Gleichzeitig müsse es darum gehen, die Prävention zu stärken und Betroffene bestmöglich zu versorgen und zu unterstützen. „Die AIDS-Hilfe in Pforzheim leistet hervorragende Arbeit für die gesamte Region. Getragen von vielen Ehrenamtlichen. Auch ich unterstütze, wo ich kann“, so Mast. Sie hoffe sehr, dass sich die wohnortnahe, medizinische Versorgung der HIV-Positiven und Erkrankten demnächst entspanne. „Ralf Fuhrmann ist unersetzlich. Er hat sich so sehr gekümmert. Es muss alles dafür getan werden, dass diese Versorgungslücke geschlossen wird“, so Mast.

Mast weist darauf hin, dass besonders HIV-positive Frauen oft in Armut leben. „Hier müssen wir weiter dranbleiben. Großes leistet auch die Deutsche AIDS-Stiftung. Für sie stand im Bundeshaushalt 2021 1,2 Millionen Euro mehr als zunächst geplant zur Verfügung“, so Mast. „Das zeigt die enorme Bedeutung und Wichtigkeit der Stiftung für unsere Gesellschaft“. Der Welt-AIDS Tag findet seit 1988 jedes Jahr am 1. Dezember statt. Er unterstreicht die Rechte der HIV-positiven Menschen und ruft zu einem Miteinander ohne Vorurteile und Ausgrenzung auf.

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