SPD-Bundestagsabgeordnete und Erste Parlamentarische Geschäftsführerin Katja Mast hat die jüngsten „Anti-Corona-Aktionen“ im Enzkreis scharf kritisiert. „Das ist eine unsägliche Grenzüberschreitung. Wer so etwas tut, hat nichts verstanden. Gar nichts“, so Mast. Dieses Verhalten müsse mit allen rechtstaatlichen Mitteln verfolgt werden. Konkret spricht Mast Aufkleber an, die jetzt aufgetaucht sind. Der Stern stehe für die dunkelsten Jahre deutscher Geschichte. Es sei auch ein „Schlag ins Gesicht aller, die dem Holocaust zum Opfer gefallen sind und so unendlich gelitten haben.“

Mast beobachtet zunehmend, dass Proteste gegen die Corona-Maßnahmen unterwandert und instrumentalisiert werden. „Jede und jeder der demonstriert – und das ist das gute Recht aller – ist zugleich auch dafür verantwortlich, wer neben einem läuft oder steht. Die Corona-Pandemie ist Realität. Dieses Virus lässt sich nicht weg demonstrieren oder weg kleben. Ich bin froh, dass dies eine Mehrheit in Pforzheim und dem Enzkreis und in Deutschland ebenso sieht und sich entsprechend verhält“, so Mast. Es sei für sie unerträglich, dass Kinder – wie jüngst bekannt wurde – bei Demonstrationen instrumentalisiert würden. „Wer glaubt, alles ist möglich, wird mit deutlichen Konsequenzen rechnen müssen“, so Mast.

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