SPD-Bundestagsabgeordnete Katja Mast hat anlässlich des „Equal Pay Day“ am 7. März zu „mehr Tempo“ auf dem Weg zu gleicher Bezahlung von Frauen und Männern aufgerufen.

Gleiche Bezahlung für gleiche und gleichwertige Arbeit sei nicht nur eine Frage des Respekts, sondern müsse schlicht zur „Selbstverständlichkeit“ werden, so Mast. Noch immer betrage die Lohnlücke laut Statistischem Bundesamt 18 Prozent. Die SPD-Abgeordnete und Erste Parlamentarische Geschäftsführerin wolle, dass die 2020er Jahre ein „Jahrzehnt der Geschlechtergerechtigkeit“ werden.

Mast hebt besonders die geplante Anhebung des Mindestlohns auf 12 Euro hervor. „Der gesetzliche Mindestlohn wird bereits im Oktober auf 12 Euro steigen – dafür sorgen wir mit SPD-Arbeitsminister Hubertus Heil. Davon profitieren auch in der Region Pforzheim/Enzkreis besonders viele Frauen – insgesamt rund ein Drittel aller Arbeitnehmerinnen“, so Mast.

Außerdem gehe es darum, die Tarifbindung zu stärken und auch so für mehr Lohngleichheit zwischen Frauen und Männern zu sorgen. Das 2017 eingeführte Entgelttransparenzgesetz wolle die Ampel dahingehend weiterentwickeln, dass Beschäftigte ihr Recht auf Lohngleichheit künftig nicht mehr selbst geltend machen müssen, sondern auf die Unterstützung von Gewerkschaften und Verbänden zurückgreifen können, bekräftigt Mast.

„Mich treibt um, wie wir soziale Berufe insgesamt aufwerten können – das ist nicht erst seit Corona auf der Tagesordnung“, so Mast weiter. Deshalb habe man sich in der Ampel-Regierung sehr viel vorgenommen.

„Gleiche Bezahlung für gleiche Arbeit ist und bleibt eine Gerechtigkeitsfrage. 18 Prozent Lohnlücke sind 18 Prozent zu viel. Wir werden weitere alles dafür tun, um diese Gerechtigkeitslücke zu schließen“, so Mast.

Der Equal Pay Day fällt in diesem Jahr auf den 7. März. Der Equal Pay Day ist der symbolische Tag für die gleiche Bezahlung von gleicher und gleichwertiger Arbeit. Der Tag markiert den Zeitraum, den es braucht, bis Frauen das Gleiche verdient haben wie Männer bis zum 31. Dezember des Vorjahres.

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