Im Kabinett beschlossen: Kindergeld ohne Antrag | Mast: „Endlich wird reformiert, damit der Alltag junger Familien leichter wird“

18.03.2026

Das Bundeskabinett hat heute den Gesetzentwurf für ein antragsloses Kindergeld beschlossen. Künftig soll das Kindergeld nach der Geburt eines Kindes automatisch ausgezahlt werden – ohne zusätzlichen Antrag.

Katja Mast, Bundestagsabgeordnete für die Menschen in Pforzheim und dem Enzkreis sowie Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesarbeitsministerin, begrüßt den Schritt: „Endlich wird reformiert damit der Alltag junger Familien leichter wird. Dass das Kindergeld künftig automatisch ausgezahlt werden soll, ist eine echte Entlastung.“

Voraussetzung für die automatische Auszahlung ist, dass mindestens ein Elternteil mit dem Kind in Deutschland lebt und arbeitet und der Familienkasse die IBAN eines Elternteils vorliegt. Bestehen keine Zweifel am Anspruch, kann die Zahlung direkt beginnen.

Für Mast ist das ein konkreter Fortschritt für die Menschen vor Ort: „Familien in Pforzheim und im Enzkreis wissen, wie fordernd der Alltag zwischen Beruf, Kinderbetreuung und allen anderen Dingen ist. Wer Kinder erzieht, leistet jeden Tag viel. Diese Leistung verdient einen Staat, der das Leben leichter macht.“

Das antragslose Kindergeld steht für das, wofür die SPD politisch eintritt: Einen Staat, der zugänglich und nah am Alltag der Menschen ist.

„Wir wollen einen modernen Staat, der Familien nicht mit Formularen aufhält, sondern sie unterstützt. Leistungen müssen einfach zugänglich sein und bei den Menschen ankommen – genau darum geht es bei diesem Gesetz,“ so Mast abschließend. Damit wird ein wichtiger Vorschlag der Sozialstaatskommission der Bundesregierung aus Januar sofort umgesetzt. Der Gesetzentwurf geht nun in das parlamentarische Verfahren. Das Gesetz soll 2027 in Kraft treten.