250 Millionen Euro für Schwimmbäder: Katja Mast ruft Kommunen in der Region zur Bewerbung auf

20.03.2026

Der Bund macht erneut Geld für die Sanierung kommunaler Schwimmbäder verfügbar: Im Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten – Schwimmbäder“ stehen zusätzlich zur sogenannten Sportmilliarde weitere 250 Millionen Euro aus dem Sondervermögen bereit. Darauf weist Katja Mast, Bundestagsabgeordnete für die Menschen in Pforzheim und dem Enzkreis sowie Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesarbeitsministerin, hin. Gefördert werden die Sanierung und Modernisierung von Hallen- und Freibädern. Die Kommunen können ihre Projekte bis zum 19. Juni 2026 einreichen. Mast appelliert an die Städte und Gemeinden in Pforzheim und dem Enzkreis, diese Möglichkeit jetzt aktiv zu nutzen.

„Unsere Schwimmbäder sind weit mehr als Orte für Sport und Freizeit. Sie sind wichtig für Kinder und Familien, für Schulen und Vereine, für Gesundheit, Teilhabe und Sicherheit. Deshalb hoffe ich sehr, dass möglichst viele Kommunen in Pforzheim und im Enzkreis diese Förderchance prüfen und nutzen“, so Katja Mast.

Für die SPD-Bundestagsabgeordnete ist klar: Gut funktionierende Schwimmbäder sind ein zentraler Bestandteil der öffentlichen Daseinsvorsorge vor Ort. Sie schaffen Raum für Bewegung, Begegnung und Bildung und sie sind eine wichtige Voraussetzung dafür, dass Kinder schwimmen lernen und Vereine verlässlich trainieren können.

Mast betont: „Mir ist wichtig, dass Kinder vor Ort schwimmen lernen können, Vereine gute Bedingungen haben und Familien lebendige Orte der Begegnung behalten. Intakte Schwimmbäder sind dafür unverzichtbar. Wer in Schwimmbäder investiert, investiert in Zusammenhalt und Lebensqualität in unseren Städten und Gemeinden.“

Zugleich sieht Mast in dem neuen Förderaufruf eine konkrete Chance für die Region: „Der Bund stellt jetzt erhebliche Mittel bereit. Jetzt kommt es darauf an, dass die Kommunen diese Möglichkeit entschlossen ergreifen, damit auch unsere Region von dem Programm profitiert.“

Das Programm richtet sich gezielt an Kommunen; eine Weiterleitung der Fördermittel an Dritte ist jedoch möglich. Dass eine solche Förderung ganz konkret vor Ort wirken kann, zeigt das Beispiel Knittlingen: Das dortige Schwimmbad erhielt bereits 2019 Fördermittel in Höhe von 1,8 Millionen Euro und konnte nach der Sanierung im Jahr 2023 wiedereröffnet werden.