Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat die Mittel aus dem Bundesprogramm zur Sanierung kommunaler Sportstätten bewilligt: Für die Sanierung der Sporthalle der Beruflichen Schule in Mühlacker stehen 3,488 Millionen Euro aus Bundesmitteln zur Verfügung. Das teilen die Bundestagsabgeordneten Katja Mast und Gunther Krichbaum gemeinsam aus Berlin mit. Insgesamt belaufen sich die vom Deutschen Bundestag für das Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ bereitgestellten Mittel im Jahr 2026 auf 916 Millionen Euro.
„Unsere Beharrlichkeit hat sich gelohnt. Wir freuen uns sehr für die Schülerinnen und Schüler, für die Vereine und für alle Sportbegeisterten aus dem Enzkreis. Die Förderung ist eine starke Nachricht für Mühlacker und die gesamte Region“, erklären Mast und Krichbaum.
Die Sporthalle der Beruflichen Schule wurde im Jahr 1981 errichtet und ist inzwischen deutlich sanierungsbedürftig. Insbesondere das marode Dach und die damit verbundenen Undichtigkeiten führen immer wieder zu Feuchtigkeitsschäden und Einschränkungen im laufenden Betrieb. Mit der nun ermöglichten Sanierung kann die Halle langfristig als wichtiger Ort für Sport, Bildung und Begegnung erhalten werden.
„Die Halle ist weit mehr als nur ein Gebäude. Sie ist ein zentraler Treffpunkt für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, für den Schul- und Vereinssport und für das soziale Miteinander im Kreis. Dass hier jetzt investiert wird, ist ein Gewinn für die gesamte Region“, so die beiden Abgeordneten.
Ein weiterer wichtiger Aspekt der Maßnahme ist der geplante barrierefreie Ausbau. Dadurch wird die gleichberechtigte Nutzung für Menschen mit Behinderung verbessert und die Zugänglichkeit für alle Altersgruppen gestärkt.
„Uns war wichtig, dass mit der Sanierung nicht nur der bauliche Zustand verbessert wird, sondern dass die Halle auch barrierefrei wird. So werden Sport und Teilhabe gleichermaßen gestärkt“, betonen Mast und Krichbaum.
Über den Sportbetrieb hinaus erfüllt die Halle außerdem eine wichtige Funktion für den Bevölkerungsschutz. Sie ist die einzige Sporthalle im Eigentum des Enzkreises, die im Bedarfsfall auch für Krisen- und Katastrophensituationen genutzt werden kann. So diente sie im Jahr 2022 unter anderem als Notunterkunft für Geflüchtete aus der Ukraine.
„Gerade in Zeiten, in denen kommunale Infrastruktur viele Aufgaben zugleich erfüllen muss, zeigt sich der Wert solcher Investitionen besonders deutlich. Die Halle ist Sportstätte, Begegnungsort und im Ernstfall auch Teil der kommunalen Resilienz. Deshalb ist diese Förderung so wichtig“, erklären Mast und Krichbaum abschließend.