Anlässlich des Tags der Arbeit am 1. Mai erklärt die SPD-Bundestagsabgeordnete für die Menschen in Pforzheim und dem Enzkreis sowie Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesarbeitsministerin Katja Mast: „Der 1. Mai ist für Tag der Arbeit und damit mehr als ein anderer Feiertag. Natürlich bin ich immer an der Seite der Beschäftigten und Gewerkschaften unterwegs um klar zu machen, wir brauchen gute, sichere und mitbestimmte Arbeit, anständige Löhne und vor allem Respekt vor der Leistung jedes und jeder Einzelnen“, so Katja Mast. Am 1. Mai nimmt sie am Familienfest des DGB in Pforzheim teil und spricht bei der SPD Stuttgart im Waldheim Raichberg.
Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten sei klar: Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer tragen nicht die Verantwortung für Krisen. Sie halten das Land am Laufen – in den Betrieben, in der Pflege, im Handwerk, in der Industrie und in den Familien – dafür brauchen sie gute Rahmenbedingungen, starke Arbeitnehmerrechte und keine Debatte darüber, dass sie noch mehr arbeiten sollen.
„Tarifverträge stehen für Verlässlichkeit, gute Einkommen und faire Arbeitsbedingungen. Mehr Tarifbindung heißt mehr Sicherheit im Alltag der Menschen“, so die SPD-Bundestagsabgeordnete. Mit Blick auf das Bundestariftreuegesetz betont Mast: „Mit dem Bundestariftreuegesetz stärken wir die Tarifbindung. In Zukunft gilt: Wer Aufträge vom Bund bekommt, muss seine Beschäftigten nach Tarif bezahlen. Lohndumping mit Steuergeld hat damit keinen Platz. Und die ordentlichen tarifgebundenen Unternehmen müssen nicht mehr zuschauen, wie Schmutzkonkurrenz durch billige Angebote die Aufträge wegschnappt.“ Das Gesetz sei ein wichtiger Schritt für fairen Wettbewerb. Es stärke nicht nur Beschäftigte, sondern auch die Unternehmen, die schon heute Verantwortung übernehmen. „Viele Betriebe in Pforzheim und im Enzkreis zahlen fair, bilden aus und sorgen für gute Arbeitsbedingungen. Genau diese Unternehmen dürfen im Wettbewerb um öffentliche Aufträge nicht länger das Nachsehen haben“, so Mast.
Mast verweist zugleich darauf, dass Arbeit in all ihren Formen mehr Anerkennung brauche. Dazu gehöre auch unbezahlte Care-Arbeit, die noch immer überwiegend von Frauen geleistet werde.
„Unsere Gesellschaft funktioniert nur, weil Menschen Verantwortung füreinander übernehmen – bezahlt und unbezahltPflege, Erziehung und Sorgearbeit verdienen Sichtbarkeit und Anerkennung. Auch das ist eine Frage von Respekt und Gerechtigkeit“, sagt Mast.
Abschließend betont Katja Mast: „Der 1. Mai erinnert uns daran, worum es geht: gute Arbeit für alle. Wir kämpfen dafür, dass sich Arbeit lohnt, dass Beschäftigte sicher durch den Wandel kommen und dass Wohlstand gerecht verteilt wird. Dafür steht die SPD – an der Seite der Gewerkschaften, an der Seite der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.“