Die schönste Mammutaufgabe, die es gibt

Schlafmangel, Windelberge, überall Tomatensoße und dann auch noch Buntstiftspuren auf dem neuen Sofa – Kinder großzuziehen ist eine oftmals nervenaufreibende Mammutaufgabe. Aber es ist die schönste Mammutaufgabe, die es auf dieser Welt gibt.

Ziel meiner Politik: Die Mühen kleiner, die Freuden größer machen!

Politik muss in meinen Augen dafür sorgen, bei jungen Familien die Mühen kleiner und damit die Freuden größer zu machen. Das Leben fragt nicht danach, wann es gerade bei der Arbeit gut passt. Ich glaube, jeder von uns kennt das: Mal benötigen die Kinder mehr Aufmerksamkeit, mal sind sie krank, mal müssen wir uns um unsere Eltern kümmern. Das lässt sich in kein Schema pressen, Flexibilität ist gefragt. Deshalb sind Konzepte wie die sozialdemokratische Familienarbeitszeit oder ein Rückkehrrecht auf Vollzeit ja gerade so wichtig. Wenn die Familie Zeit braucht, soll man sie sich nehmen können. Dazu gehört natürlich auch die entsprechende Kinderbetreuung. Mit dem Gute-Kita-Gesetz haben wir hier im Bund Maßstäbe gesetzt und auch in Baden-Württemberg waren es Sozialdemokraten, die die Kinderbetreuung maßgeblich verbessert haben. Frühkindliche Bildung wird immer wichtiger und für unsere Kleinsten müssen wir beste Bedingungen schaffen.

Gleichzeitig muss Politik immer die im Blick habe, die jeden Cent zweimal umdrehen müssen. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es auf fünf oder zehn Euro mehr in der Woche sehr wohl ankommt. Dabei will ich verhindern, dass sich junge Eltern mühsam durch das Dickicht der Bürokratie kämpfen müssen. Also muss eine Kindergrundsicherung her, die das komplizierte System aus zahlreichen Leistungen vereinfacht.

Kindeswohl muss an erster Stelle stehen

Unterm Strich ist es doch ganz einfach: Gute Politik richtet sich an alle Kinder in Deutschland und ermöglicht ihnen ein gutes und gesundes Aufwachsen. Dazu gehört für mich auch, endlich Kinderrechte als Grundrecht im Grundgesetz zu verankern. Kindeswohl muss an erster Stelle stehen.