Love it, leave it or change it!

Die Welt und ihre Umstände einfach hinzunehmen, das ist nicht meine Sache. Mein Motto: Love it, leave it or change it. Was gut ist, kann so bleiben. Was ich ungerecht finde und mir gegen den Strich geht, wird geändert. Und was jetzt nicht zu ändern ist, ist vielleicht später zu ändern. Das gilt im eigenen Leben wie in der Gesellschaft. Als ich mit 13 Jahren von der Hauptschule aufs Gymnasium gewechselt bin, hatte ich große Startschwierigkeiten. Meine erste Note war eine 6,0 in Englisch. Ich wollte wieder auf die Hauptschule zurück. Nachhilfe konnten wir uns nicht leisten, wir haben von Sozialhilfe gelebt. Ich hab die Zähne zusammengebissen und mich auf den Hosenboden gesetzt. Später habe ich ein gutes Abi gemacht und anderen Nachhilfe in Naturwissenschaften gegeben. In der Politik kämpfe ich immer noch dafür, dass Nachhilfe gar nicht notwendig wird.

Dran bleiben – dann bewegt sich etwas!

Aber ich stehe auch dafür ein, dass auch arme Kinder Nachhilfe bekommen können, wenn sie diese brauchen. Mit dem Starke-Familien-Gesetz haben wir das 2019 erneut verbessert. Ein weiteres Beispiel: Mein ganzes politisches Leben habe ich mich daran gestört, dass Deutschland keinen Mindestlohn hat. 2014 haben wir von der SPD ihn endlich durchgesetzt. Er ist die größte sozialpolitische Errungenschaft der Nachkriegszeit. Zehn Jahre sozialdemokratische Kraftanstrengung haben sich gelohnt – Deutschland hat endlich eine Lohnuntergrenze, die Menschen vor schlimmster Ausbeutung schützt! Den Mindestlohn mitgestaltet und -verhandelt zu haben hat mir gezeigt, wie viel man bewegen kann, wenn man dran bleibt.

Ich bin Abgeordnete geworden, damit die Menschen in Deutschland würdevoll leben und arbeiten können. Und um dafür zu sorgen, dass alle in Deutschland ihren Weg gehen können. Egal welches Geschlecht, welche Herkunft und wie prall gefüllt das Bankkonto der Eltern ist. Ich will, dass allen im Land die Türen zum Leben offen stehen.

Was ich erreichen will: Aufstieg für alle

Mir haben sich im Leben diese Türen vor allem durch zwei Dinge geöffnet: Bildung und harte Arbeit. Deshalb bin ich Arbeitsmarkt- und Sozialpolitikerin geworden. Aufstieg will ich allen ermöglichen. Und gute Arbeitsmarktpolitik sorgt in einer Welt des Wandels und des Wettbewerbs für faire Bedingungen, Sicherheit und Chancengleichheit. Gute Arbeitsmarktpolitik gibt allen eine Chance. Besonders wichtig ist mir, für Zusammenhalt und Solidarität zu sorgen. Deshalb war ich auch während meiner Banklehre Jugend- und Ausbildungsvertreterin. Mir war immer klar: Wer gemeinsam für seine Interessen eintritt, erreicht mehr. Ein weiterer Grund, warum ich so gerne Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik mache. Zusammenhalt durch gegenseitige Unterstützung, das ist SPD. Wir stehen für Solidarität statt Ellenbogen!

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