Katja Mast MdB

25 Jahre Pflegeversicherung Mast/Wulff/Renner: "Es bleibt noch viel zu tun - auch in Pforzheim und dem Enzkreis"

Bundespolitik

Katja Mast und die beiden SPD-Kreisvorsitzenden Annkathrin Wulff und Paul Renner haben auf die "enorme Bedeutung" der Pflegeversicherung hingewiesen. Diese wurde am 22. April 1994 vom Bundestag beschlossen.

„Vor 25 Jahren wurde die soziale Pflegeversicherung im Bundestag verabschiedet. Sie ist ein echtes Erfolgsmodell“, so Mast. Pflegebedürftige und ihre Angehörigen würden seitdem spürbar entlastet und auch die Pflegeinfrastruktur habe sich deutlich verbessert. „Wir haben in den letzten Jahren viel erreicht für eine bessere Pflege, aber: Es bleibt noch viel zu tun. Mein Ziel ist eine menschliche, soziale und bezahlbare Pflege mit sehr guten Arbeitsplätzen. Das ist ein Herzensthema für mich“, erklärte Mast, die als stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion am neuen Pflegekonzept der Bundes-SPD mitgewirkt hat.

„Pflege muss den Menschen in den Mittelpunkt stellen. Dafür wollen wir beispielsweise die Eigenleistung der Pflegebedürftigen deckeln. Es kann nicht sein, dass das lebenslang Ersparte in wenigen Monaten weg ist, wenn der Angehörige plötzlich gepflegt werden muss“, so Mast.

Auch die Arbeit der Pflegekräfte müsse besser wertgeschätzt werden. „Wir brauchen bessere Arbeitsbedingungen und einen Tarifvertrag für die gesamte Branche. Davon würden auch die rund 4700 Pflegekräfte in Pforzheim und dem Enzkreis profitieren“, so Mast. Mit großer Anerkennung verbunden war deshalb auch die Einladung Masts an ehren- und hauptamtlich im Hospizdienst Tätige in Pforzheim und dem Enzkreis zur politischen Informationsfahrt nach Berlin Anfang April. Denn Pflege müsse viel umfassender als bislang gedacht werden, betont die SPD-Politikerin. "Ich habe selbst Praktika in der Pflege gemacht. Das hat mir auf ganz neue Weise die Augen geöffnet", so Mast.

Mast und mit ihr die gesamte SPD vor Ort haben die Zukunft der Pflege als einen zentralen Schwerpunkt Ihrer Arbeit benannt. "Das steht deshalb auch in unseren Programmen zur Kommunalwahl. Pflege ist immer Thema - in jeder Gemeinde, bei jedem Gespräch. Wir werden uns darum kümmern, dass sich die Menschen in ihren Gemeinden in den nächsten Jahrzehnten keine Sorgen machen müssen und besser abgesichert sind“, so Wulff und Renner.

„Die Situation der Pflege vor Ort zu kennen, hilft mir auch bei meiner politischen Arbeit in Berlin“, so Mast. Im vergangenen Sommer lud Katja Mast deshalb umgehend den neuen Bundesbeauftragten für Pflege, Staatssekretär Andreas Westerfellhaus, nach Pforzheim ein, um sich Bild von der Pflegeausbildung in der Region zu machen. Gemeinsam besuchten sie das Bildungszentrum für Pflegeberufe.

"25 Jahre Pflegeversicherung sind ein Grund zu feiern. Ja. Aber viel mehr sehen wir es als Mahnung in Zeiten des demographischen Wandels weiter dran zu bleiben", so Mast, Wulff und Renner.

 
 
 

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