Katja Mast MdB

26. Konferenz der SPD-Bundestagsfraktion | 3 Teilnehmer aus Region

Wahlkreis

Mast diskutiert mit Betriebs- und Personalräten über Arbeit 4.0

Fragen rund um die Arbeit im digitalen Wandel standen im Zentrum der Betriebs- und Personalrätekonferenz, zu der die SPD-Bundestagsfraktion an diesem Montag über 300 Teilnehmende aus der ganzen Bundesrepublik in Berlin empfangen hat. Auf Einladung von Katja Mast nahmen Henry Wiedemann und Uwe Lutz (SWP Pforzheim) sowie Rainer Mahler (miteinanderleben, Pforzheim) teil.

„Die Digitalisierung bedeutet einen enormen Wandel – auch in der Arbeitswelt“, so Katja Mast. Geschäftsmodelle änderten sich, genauso wie Unternehmensstrategien oder Formen der Arbeitsorganisation. In Industrie- und Dienstleistungsbranchen seien neue Technologien zugleich Chance und Risiko.

„Dort, wo durch Datenanalysen und künstliche Intelligenz der Takt und Umfang der Arbeit immer stärker fremdbestimmt ist, steigt der Druck. Aber die Arbeit wird von Menschen gemacht. Deshalb müssen wir uns fragen, was uns diese Arbeit wert ist und wie wir Schutz und Chancen im Wandel ermöglichen“, so Mast. Es könne nicht sein, dass das Arbeitsrecht durch neue Unternehmensformen ausgehöhlt werde und Beschäftigte Opfer von Lohndumping, Ausbeutung und mangelnder Mitbestimmung würden, so Mast, die als stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion für die Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik zuständig ist. Auf der Konferenz war viel Sachkenntnis zum Thema Arbeit 4.0 vertreten: Digitales Arbeiten in Betrieben war Thema einer intensiven Podiumsdiskussion. Zuvor beleuchteten zahlreiche Fachleute die Herausforderungen und Möglichkeiten der Arbeit von morgen, etwa der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann, die Sprecherin für Arbeit und Soziales der SPD-Bundestagsfraktion Kerstin Tack, die Fraktionsvorsitzende Andrea Nahles, Bundesarbeitsminister Hubertus Heil und der digitalpolitische Staatssekretär aus dem Bundesarbeitsministerin Björn Böhning.

Besonders freute sich Mast, dass mit Wiedemann, Lutz und Mauerer auch drei Betriebsräte aus der Region teilnahmen. „Eins ist heute ganz klar geworden: Der digitale Wandel muss gerade in der Arbeitswelt gestaltet werden“, so Mast. „Das gelingt aber nur, wenn es eine starke betriebliche Mitbestimmung gibt und wir auf Weiterbildung setzten.“ Denn diese sei eine wichtige Voraussetzung dafür, dass nicht nur die Unternehmen, sondern auch die Beschäftigten von der Digitalisierung profitierten. Mast betonte: „Deshalb sind die Erfahrungen der Personal- und Betriebsräte für unsere Arbeit als Politiker absolut unentbehrlich.“

 
 
 

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