Katja Mast MdB

Mindestlohn | Mast: "Guter Tag für Azubis in Region“

Bundespolitik

Katja Mast hat die bevorstehende Entscheidung des Bundeskabinetts für einen Mindestlohn für Auszubildende als „guten Tag für alle Azubis in Pforzheim und dem Enzkreis“ bezeichnet. Eine entsprechende Vorlage steht am Mittwoch auf der Tagesordnung der Ministerrunde in Berlin.

„Endlich: Nach langem Hin und Her ist es so weit. Jahrelang haben wir uns dafür eingesetzt“, so die SPD-Bundestagsabgeordnete. Ihr Ziel sei immer gewesen, dass es auch für Menschen, die einen Beruf erlernen, eine gesetzliche Untergrenze bei der Vergütung gebe, so Mast. „Warum auch nicht? Die junge Menschen zeigen einen so tollen Einsatz. Das muss sich noch mehr auf dem Konto zeigen“, so die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion. Schließlich seien auch Azubis mit steigenden Lebenshaltungskosten konfrontiert.

Mast räumte ein, dass es auch Kritik und Sorgen gebe.

„Ich weiß, dass es insbesondere für sehr kleine Firmen und Geschäfte bei uns eine besondere Herausforderung ist. Deshalb geht es mir um eine gewisse Balance. Ich denke, das kann mit dem jetzigen Entwurf eines Berufsbildungsgesetzes gelingen“, so Mast. Im jetzt folgenden Gesetzgebungsverfahren gehe es darum, die Rahmenbedingungen für die berufliche Bildung insgesamt zu modernisieren.

Mast betonte den Wert der dualen Ausbildung. „Ohne sie wäre unsere wirtschaftliche Stärke nicht möglich. Sie ist ein echtes Pfund. Ich schätze sehr, was hier bei uns dafür geleistet wird.“ Hinweis Redaktionen Das Thema steht morgen auf der Tagesordnung des Bundeskabinetts. Eine Zustimmung zur Vorlage gilt als sicher. Vorgesehen ist, dass Auszubildende ab kommendem Jahr mindestens 515 Euro/Monat als Vergütung erhalten sollen.

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