Bau-Turbo zeigt im Enzkreis Wirkung | Mast: „Erst der Anfang einer neuen Dynamik im Wohnungsbau“
Die SPD-Bundestagsabgeordnete für Pforzheim und den Enzkreis sowie Staatssekretärin bei der Bundesarbeitsministerin, Katja Mast, begrüßt die aktuellen Zahlen des Landratsamts Enzkreis zur deutlich gestiegenen Bauaktivität und zieht eine positive Zwischenbilanz:
„Was wir im Enzkreis sehen, ist genau das, was wir mit dem Bau-Turbo erreichen wollten: mehr Tempo beim Bauen und neue Bewegung auf dem Wohnungsmarkt. Dass die Zahl der Verfahren bereits so deutlich steigt, ist ein starkes Signal für die Region und darüber hinaus.“
Mit 26 Prozent mehr abgeschlossenen baurechtlichen Verfahren ist der Aufwärtstrend klar erkennbar. Die Zahlen beziehen sich auf die 24 Kommunen im Zuständigkeitsbereich des Landratsamts; Mühlacker sowie Ötisheim, Birkenfeld und Neuenbürg verfügen über eigene Baurechtsbehörden.
Auch das Landratsamt sieht darin eine direkte Folge der Reformen auf Bundesebene.
„Das Gesetz ist noch jung, aber man merkt schon jetzt: Weniger Bürokratie und einfachere Abläufe machen einen echten Unterschied. Kommunen haben wieder mehr Handlungsspielraum, und Projekte kommen schneller voran“, so Mast.
Der sogenannte Bau-Turbo, den das SPD-geführte Bundesbauministerium auf den Weg gebracht hat, eröffnet den Städten und Gemeinden neue Möglichkeiten, zügiger Wohnraum zu schaffen, Flächen besser zu nutzen und flexibler auf den steigenden Bedarf zu reagieren. „Mit dem Bau-Turbo sorgen wir dafür, dass Städte und Gemeinden schneller handeln können – durch Aufstockung, Nachverdichtung oder Neubauten. Dabei bleibt die Entscheidung immer bei den Kommunen“, erklärt die SPD-Bundestagsabgeordnete.
Durch das neue Gesetz wird spürbar Bürokratie abgebaut. Gemeinden, die den Bau-Turbo nutzen, können Projekte in vielen Fällen bereits nach drei Monaten starten – egal ob Neubau, Anbau, Aufstockung oder Bauen in zweiter Reihe. Weitere wichtige Schritte folgen: Die im Koalitionsausschuss beschlossene Novelle des Baugesetzbuchs sowie der geplante Gebäudetyp E, der Bauen einfacher, schneller und günstiger machen soll, werden derzeit mit Hochdruck vorangebracht.
Das ist besonders relevant für Baden-Württemberg, denn eine neue Studie zeigt: Es fehlen knapp 200.000 Wohnungen.
Katja Mast betont abschließend: „Mehr Bautätigkeit hilft vor allem den Menschen, die dringend bezahlbare Wohnungen suchen. Jeder zusätzliche Bau entlastet den angespannten Markt.“