Deutscher Bundestag
SPD

Meine Motivation

Für gute Arbeit und mehr Respekt

Gute Arbeit für alle ist mein Ziel – dabei geht es um das heute und morgen. Das ist auch ein Grund, weshalb ich in der SPD bin. Arbeit ist so viel mehr als Geld zu verdienen. Und genau darum geht es in meiner Politik – die richtigen Rahmenbedingungen für gute Arbeit zu schaffen. Dazu gehört auch Respekt vor der Leistung jedes und jeder Einzelnen.

Klar ist, die Arbeitswelt ändert sich und wir als SPD geben hier Sicherheit im Wandel. Denn die Digitalisierung, Globalisierung, der Umbau der Industrie hin zur Klimaneutralität und die Demographie sind Treiber der Veränderung. Unsere Aufgabe in der Politik ist es diesen Wandel zu gestalten. Sei es mit aktiver Industriepolitik, der Stärkung der Tarifbindung, der Einführung des Mindestlohns, dem Bürgergeld und vor allem der Förderung von Aus- und Weiterbildung für die Arbeit der Zukunft. Neben der Fachkräftesicherung brauchen wir Fachkräfteeinwanderung, denn nur dadurch können wir unseren Wohlstand halten. All das muss von Anerkennung und Respekt gezeichnet sein. Zusammenhalt durch gegenseitige Unterstützung, das ist SPD seit 1863.

Für eine starke Demokratie

Der Rechtsextremismus ist die größte Gefahr für unsere Demokratie. Deutschlandweit steigen die rechtsextremistisch motivierten Gewalttaten an und auch das gesellschaftliche Klima gerät an vielen Stellen unter Druck. Für mich ist klar, Extremismus und Gewalt, Hass und Hetze dürfen bei uns keinen Platz haben. Mitten im Deutschen Bundestag sitzt eine Partei, die Rechtsextreme in ihren Reihen offen duldet und hofiert. Vom Verfassungsschutz wird sie als rechtsextremistischer Verdachtsfall beobachtet, ihre Jugendorganisation wird als gesichert rechtsextremistisch eingestuft.

Die AfD ist eine Partei, die unsere Demokratie und die demokratischen Institutionen zersetzen will. Ihre Programmatik schadet den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer – das gilt in der Steuer-, Wirtschafts-, Sozial- und Europapolitik. Kurzum: Mit ihr gibt es weniger soziale und wirtschaftliche Sicherheit für die hart arbeitenden Menschen. Die reichsten Menschen im Land hingegen bekämen mehr. Die AfD schafft ein Klima der Angst, Abschottung und Ausgrenzung. Dagegen trete ich immer und überall aktiv an. Wir brauchen eine wehrhafte Demokratie und eine Politik, die vor Ort ansprechbar ist. Nicht nur das Demokratiefördergesetz, das wir als SPD seit langer Zeit vorantreiben, setzt hier an, sondern all unsere Antworten zur sozialen Sicherheit. Mir sind darüber hinaus auch Projekte zur Demokratieförderung wie etwa mein „Junger Rat für Mast“ wichtig.

Feierstunde zu 100 Jahre Frauenwahlrecht im Bundestag

Für starke Familien und Geschlechtergerechtigkeit

Politik muss dafür sorgen, dass für junge Familien die Mühen kleiner werden, um damit die Freuden größer zu machen. Das Leben fragt nicht danach, wann es gerade bei der Arbeit gut passt. Jeder von uns kennt das: Mal benötigen die Kinder mehr Aufmerksamkeit, mal sind sie krank, mal müssen wir uns um unsere Eltern kümmern. Das lässt sich in kein Schema pressen, Flexibilität ist gefragt. Deshalb sind Konzepte, wie der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung in der Grundschule oder ein Rückkehrrecht auf Vollzeit so wichtig. Gleichzeitig muss Politik immer die im Blick haben, die jeden Cent zweimal umdrehen müssen. Ich bin stolz, dass wir zuletzt in der Ampelkoalition das Kindergeld in nie dagewesenen Umfang erhöht haben. Mit aller Kraft setze ich mich dafür ein, dass Eltern sich nicht mühsam durch das Dickicht der Bürokratie kämpfen müssen. Das schaffen wir mit der Kindergrundsicherung, die das komplizierte System aus zahlreichen Leistungen vereinfacht.

Auf dem Weg hin zur Geschlechtergerechtigkeit bleibt noch viel zu tun - jede dritte Frau in unserem Land hat in ihrem Leben Gewalt erfahren; das Armutsrisiko für alleinerziehende Eltern (meist Frauen) und ihre Kinder ist in Deutschland ungewöhnlich hoch. Frauen haben für die gleiche beziehungsweise gleichwertige Arbeit am Ende des Monats noch immer 21 Prozent weniger in der Tasche als ihre männlichen Kollegen. Das Ehegattensplitting führt dazu, dass Frauen deutlich weniger oder seltener arbeiten. Damit Männer und Frauen endlich in allen Bereichen gleichberechtigt sind, müssen wir an den harten materiellen Folgen der Geschlechterunterschiede arbeiten. Wir haben mit dem Mindestlohn, der Grundrente, der Quote für Frauen in Führungspositionen und vielem mehr schon viel erreicht. Es bleibt jedoch weiterhin eine ständige Aufgabe unserer Politik - so steht unter anderem auch das Thema Parität in den Parlamenten und eine bessere Repräsentation in allen gesellschaftlichen Bereichen weiterhin auf der Agenda.