Katja Mast sitzt dem Kuratorium des Müttergenesungswerks vor | Mast: „Es ist mir ein Herzensanliegen“
Die SPD-Bundestagsabgeordnete für die Menschen in Pforzheim und dem Enzkreis, Katja Mast, wurde zur neuen Kuratoriumsvorsitzenden des Müttergenesungswerks (MGW) Deutschland gewählt.
„Es ist mir ein Herzensanliegen. Gerade Mütter und pflegende Angehörige leisten Unglaubliches im Alltag. Das Müttergenesungswerk ist seit Jahrzehnten ein starker Schutzschirm für diejenigen, die in unserer Gesellschaft eine große Aufgabe stemmen – nämlich im Privaten als Rückgrat unserer Familien. Wer tagtäglich alles für andere gibt, kann irgendwann ausbrennen. Sorgearbeit, Beruf und Alltag dauerhaft unter einen Hut zu bekommen, hinterlässt auch Spuren an der eigenen Gesundheit. Für mich ist klar: Gerade jene, die sich um andere kümmern, brauchen unsere Solidarität – unabhängig vom Geldbeutel.“
Das Müttergenesungswerk setzt sich seit über 75 Jahren intensiv für die Gesundheit von Müttern ein; seit 2013 wurden die Angebote auch auf Väter und pflegende Angehörige ausgeweitet. Die Stiftung hilft Müttern und allen anderen, die Sorgearbeit leisten, individuell mit Beratungen, Kuren, Spenden und Nachsorge und setzt sich mit politischer und gesellschaftlicher Arbeit für gute Rahmenbedingungen und gesetzliche Regelungen für Sorgearbeitende ein.
„Das Müttergenesungswerk hat in seiner Geschichte Meilensteine wie die gesetzliche Verankerung von Vorsorge- und Rehakuren für Mütter und Väter erkämpft. Doch die Anforderungen an Familien sind nicht einfacher geworden – im Gegenteil. Aktuell sind rund zwei Millionen Sorgearbeitende kurbedürftig, aber nur etwa 50.000 nehmen tatsächlich eine Kur in Anspruch. Ich werde mich mit ganzer Kraft dafür einsetzen, dass gute Beratung und wirksame Kuren unkompliziert dort ankommen, wo der Schuh drückt.“